Google Handschrifteingabe

1. Mai 2015 0 Kommentar(e)
Google Handschrifteingabe Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Eine neue App von Google soll es uns ermöglichen, in Zukunft nicht mehr die Tastatur zum Schreiben zu verwenden, sondern eine Zeichenfläche, auf der wir mit unserem Finger den Text kritzeln. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Es soll ja Zeitgenossen geben, die schreiben auf einen Bildschirmtastatur schneller als eine Sekretärin auf der PC-Tastatur. Und dann gibt es wiederum einen Menschenschlag, der bricht sich beinahe die Finger beim Schreiben mit einer virtuellen Tastatur. Das sind diejenigen, die in der Schule und während des Studiums noch handschriftliche Notizen angefertigten, wir könnten sie auch Best Agers nennen.

Gekritzel statt Geschreibe

Exakt für diese stellt Google nun die App Handschrifteingabe zur Verfügung. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Die Handschrifteneingabe aktivieren, die deutsche Sprache herunterladen und schon kann es losgehen. Die alte Tastatur wird einfach ersetzt durch eine, die auf Wunsch eine Zeichenfläche anstelle der Tastatur präsentiert. Hier schreiben wir mit dem Finger handschriftlich ein Wort. Wenn wir keine allzu große Klaue haben, erkennt Google dieses Wort, setzt es in das Textfeld ein und löscht die Fläche für das nächste Wort. Und dies in jeder App, die auf die Tastatur zurückgreifen muss, also zum Beispiel Facebook, WhatsApp, SMS, E-Mail und so fort. Der Löschvorgang lässt sich zeitlich beeinflussen, jeder Wert zwischen 100 Millisekunden und 1 Sekunde ist möglich.

Auf Wunsch lässt sich eine Onlineerkennung aktivieren. Dies dient der Verbesserung der Technologie und lässt Google natürlich wissen, was wir wie schreiben. Aber das ist ja nicht neu.

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Aus Vorschlägen wählen

Wenn die Software ein Wort nicht erkennt, schlägt es mehrere Wörter vor, von denen wir das richtige per Fingertipp übernehmen. Ist es nicht dabei, bleiben nur der Griff zur virtuellen Rückschritttaste und ein neuer Versuch. Extra die Tastatur einblenden für ein einziges Wort steht nicht dafür. Halbwegs leserlich soll die Handschrift also schon sein. Aber die Software ist nicht dumm und lernt dazu und so klappt es also im Lauf der Zeit ganz gut. Selbst Satzzeichen wie Punkt oder Komma nimmt die Anwendung klaglos entgegen.

Im Übrigen wird Text in 82 Sprachen erkannt und auch das Gekritzel per Eingabestift wird unterstützt. Und sogar die Eingabe von Emojis über Zeichnungen ist möglich. Wobei man nicht lange absetzen darf um die Striche und Punkte zu zeichnen. Sonst wird jeder Strich einzeln interpretiert.

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Fazit

Ein Tool, das vor allem die älteren Semester ansprechen wird. Jene Anwender, die der Schreibschrift immer noch nicht ganz abgeschworen haben. Es soll sie noch geben, man findet sie nur nicht, denn sie lassen sich Ihre Kunst in der Öffentlichkeit kaum anmerken.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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