Samsung stellt eigenen Musik-Streaming-Dienst ‚Milk Music‘ in den USA vor

Daniel Kuhn 10. März 2014 0 Kommentar(e)

Musik-Streaming-Dienste sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Samsung will an diesem Trend ebenfalls teilhaben und hat mit ‚Milk Music‘ einen eigenen Vertreter ins Rennen geschickt – vorerst allerdings nur in den USA.

Samsung-Milk-Music

Aus Mangel an besseren Alternativen werden Musik-Streaming-Dienste wie Spotify oder Rdio derzeit als die Rettung der Musikindustrie gefeiert. Anders ist es nicht zu erklären, dass gefühlt jeden Tag ein neuer derartiger Dienst auftaucht. Auch Samsung möchte seinen Kunden ein entsprechendes Angebot bieten und hat daher Milk Music vorgestellt.

Im Gegensatz zu anderen Streaming-Diensten wie Spotify oder Google Play Music basiert Milk Music auf Genres. Über eine große Wählscheibe kann der Nutzer sich frei zwischen Musikrichtungen entscheiden. Nach der Auswahl eines übergeordneten Genres kann die Auswahl nochmals verfeinert werden, woraufhin dann einer von 200 vorgefertigten Radiosendern startet. Diese Sender können außerdem von jedem Song oder Künstler aus selber kreiert werden – allerdings besteht keine Möglichkeit, nach einem bestimmten Song zu suchen.

Der Service ist kostenlos und kommt, zumindest vorerst, ohne Werbung aus. Kompatibel ist die App zur Zeit mit folgenden Samsung-Smartphones: Galaxy S3, Galaxy S4, Note 2, Note 3, S4 Active, S4 Mini und Mega. Obwohl der Service kostenlos ist, kann der Nutzer pro Stunde und Radiosender nur 6 Songs skippen – außerdem erinnert eine Stimme mit dem Satz: “This is Milk Music!” gelegentlich an den Namen des Dienstes, den Samsung übrigens gewählt hat, da der Service „frisch und organisch“ ist – ah ja. Einen Offline-Modus sucht man leider vergebens, aber das sind längst noch nicht alle Einschränkungen.

Milk Music basiert auf Slacker-Radio, einem Online-Radio-Dienst, der bisher leider nicht in Europa verfügbar ist – aus dieser Tatsache lässt sich dann auch ableiten, warum Milk Music zunächst nur in den USA zugänglich ist. Aber eine Einführung in Europa ist mit einem großen Partner wie Samsung nicht ausgeschlossen.

Die Qualität von Milk Music ist auf den ersten Blick schwer einzuschätzen, da der Umfang der vorhandenen Songs nicht bekannt ist. Auch wenn der Service kostenlos ist, scheint er sich nicht besonders von anderen derartigen Diensten abzuheben – „The Next Big Thing in Music“ scheint daher eher eine Marketing-typische Übertreibung zu sein.

Quelle: Google Play Store (via Android Police)

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