Kaum zu glauben: Apple macht nun auch Android- und Windows Phone-Apps

30. Mai 2014 2 Kommentar(e)

Apple hat bekanntlich nun doch den Kopfhörer-Hersteller Beats Audio übernommen und dafür stolze 3 Milliarden US-Dollar bezahlt. Damit hat sich Apple auch gleich ein paar Android-Apps eingekauft.

Es ist das erste Mal, dass Apple nun Android- und Windows Phone-Apps im Portfolio hat, denn Beats macht nach wie vor Apps für die beiden iOS-Konkurrenz-Plattformen. Zum Beispiel Beats Music für Android, ein Dienst ähnlich Spotify, der hierzulande aber noch nicht gestartet wurde.

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Im Interview mit der FT gab Tim Cook bekannt, dass er Android-Apps liebt (Screenshot)

Im Interview mit der FT gab Tim Cook bekannt, dass er Android-Apps liebt (Screenshot)

In einem Interview mit der Financial Times hat Apple-Boss Tim Cook nun bestätigt, dass die Apps auf beiden Plattformen bestehen bleiben werden. „Beats music will still be available on Android and Windows Phone after the deal”, lässt er Tim Bradshaw von der Financial Times wissen. ”It’s all about music”, sagt er weiter – es geht schließlich um die Musik. Uns kann es relativ egal sein, hierzulande läuft der Dienst ohnehin (noch) nicht.

Andere Unternehmen hatten nicht so viel Glück, nachdem sie von Apple aufgekauft wurden. Lala, ein Online- Musikdienst wurde etwa von Apple Ende 2009 aufgekauft und nur wenige Monate später eingestellt. Oder Chomp: ein Discovery-Tool für Apps. Das hinter der App stehende Unternehmen wurde im Februar 2012 von Apple gekauft. Die Android-Version wurde sofort eingestellt, im September 2012 wurde alles dichtgemacht.

Der beste Streaming-Dienst

Im Zuge des Interviews gab es weitere Details zum Deal: Cook sagte, dass Apple Beats Music erworben hätte, weil es der beste Streaming-Dienst auf dem Markt sei und der erste, der es richtig macht. Der Streaming-Dienst wurde Anfang 2014 in den USA gestartet. Für 9,99 Dollar pro Monat hat man dort die Wahl zwischen 20 Millionen Songs.

Beats Music gibt es unter anderem auch für Android und Windows Phone (Screenshot beatsmusic.com).

Beats Music gibt es unter anderem auch für Android und Windows Phone (Screenshot beatsmusic.com).

Quelle: Beats Music und FT (Twitteraccount Tim Bradshaw)

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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