Bahnbrechend: Smartwatches mittels Handgelenkbewegungen steuern

4. Mai 2014 0 Kommentar(e)

Das große Problem bei Smartwatches ist die Steuerung, da das Display notgedrungen sehr klein ist. Forscher fanden nun offensichtlich die Lösung für dieses Problem.

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Es sind die Forscher der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, die dieses womöglich bahnbrechende Konzept entwickelt haben: Sie haben Bewegungssensoren aus einem handelsüblichen Gamepad aus- und in eine Smartwatch eingebaut. Auf diese Weise kann man die Smartwatch nun neigen und drehen, wodurch schnell und unkompliziert Steuerbefehle des Nutzers umgesetzt werden können.

Durch Drehen und Kippen sollen sich Smartwatches in Zukunft bequem steuern lassen (Foto: Gierad Laput)

Durch Drehen und Kippen sollen sich Smartwatches in Zukunft bequem steuern lassen (Foto: Gierad Laput)

Auf der „Computer-human Interaction Conference“ in Toronto zeigte der Forscher Gierad Laput wie er und seine Kollegen Robert Xiao und Chris Harrison von der Carnegie Mellon University die erwähnten Gamepad Bewegungssensoren rund um ein LCD-Display von der Größe einer Smartwatch befestigten, so dass man erkennen konnte, wann ein Anwender den Bildschirm dreht, schwenkt oder kippt. Mit den erfassten Bewegungen konnte man dann z.B. in Karten oder aber auch in Spielen navigieren, ohne den Touchscreen überhaupt berühren zu müssen.

Forscher der Uni in Pittsburgh fanden eine Methode, Smartwatches in Zukunft einfacher zu bedienen. (Foto: Gierad Laput)

Forscher der Uni in Pittsburgh fanden eine Methode, Smartwatches in Zukunft einfacher zu bedienen. (Foto: Gierad Laput)

Vielseitige Navigationsmöglichkeiten

Zu Demonstrationszwecken wurde beispielsweise die Navigation in einem Standard-Kartendienst vorgeführt. Dabei könnte ein Besitzer solch einer Hightech-Uhr durch simples Drehen und Neigen des Handgelenks durch die Map navgieren. Als Beweis, dass die Navigationsmethode aber auch bei komplexen 3D-Spielen sinnvoll einsetzbar ist, spielte Laput auch eine Partie des Ego-Shooters Doom.

Hier ein Video:

Quelle: New Scientist via Pressetext

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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