FlyFit: Fitness-Wearable für den Knöchel erreicht Kickstarter-Ziel

Martin Reitbauer 6. März 2014 0 Kommentar(e)

Der boomende Markt der Fitness-Wearables wird bald um ein Produkt reicher: Auf der Crowd-Funding-Plattform Kickstarter hat FlyFit das angepeilte Ziel von $ 90.000 erreicht.

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Sportmuffel werden zuerst vielleicht an eine Fußfessel denken – doch das FlyFit Fittnessband für den Fußknöchel soll einerseits mehr können und andererseits jederzeit wieder abzunehmen sein.

Das FlyFit-Band enthält Bewegungssensoren und kann so eine Reihe von sportlichen Aktivitäten tracken: Laufen, Stiegengehen, Radeln und sogar Schwimmen – denn das Gerät soll zu 100% wasserdicht sein. Auch die Schlafphasen soll das Band überwachen helfen. Es wird per Bluetooth 4.0 ans Smartphone gekoppelt, Apps für Android und iOs sind in Entwicklung.

Gegenüber einem gewöhnlichen Fitness-Armband oder einer Laufuhr soll das FlyFit-Band vor allem den Vorteil bieten, dass sich vielseitigere Einsatzmöglichkeiten bei den Sportarten ergeben. Beim Radeln misst es die Pedalumdrehungen und, im Zusammenspiel mit dem GPS des gekoppelten Smartphones, auch Geschwindigkeit, Distanz und Position.

Die App soll auch das stationäre Training zuhause oder im Fitnessstudio interessanter machen, z.B.  indem der Nutzer gegen Freunde virtuelle Rennen abhalten kann.

Das fertige Produkt soll (im Gegensatz zu den Prototypen aus dem 3D-Drucker) ultraleicht werden, bequem zu tragen und leicht anzulegen und abzunehmen sein. Dazu soll das Band aus TPU (Thermoplastisches Polyurethan) gefertigt werden – ein Material, aus dem auch viele flexible Gerätehüllen bestehen. Die Käufer werden aus einer Reihe von Farben wählen können – durch das modulare Design kann die elektronische Komponente aus dem Band genommen und in ein anderes eingesetzt werden.

Eine mögliche Schwäche zeichnet sich bei der Dimensionierung des Akkus ab: Dieser soll bei deaktiviertem Bluetooth zwar 5-7 Tage halten – wird Bluetooth jedoch für das Live-Tracking in der App aktiviert, schrumpft die aktive Zeitspanne auf maximal 8 Stunden. Wer also etwa seine Schlafqualität überwacht haben will, müsste das Band jeden Tag aufladen.

Quelle: Kickstarter.com

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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