Hydrophones sind der neueste Schrei. Sind das wasserstoffbetriebene Handys?

19. Juli 2014 0 Kommentar(e)

Hydrophone? Ein wasserstoffbetriebenes Smartphone? Oder ein Mobiltelefon, das in der Lage ist Funkwellen über das Wasser zu transportieren. Hier gibt es die Antwort.

Mobiltelefone gibt es ja in den unterschiedlichsten Ausprägungen, als Featured Phones für eher technophobe Menschen, Smartphones für fortschrittliche Anwender, Simple Phones für Senioren, Outdoor-Phones für Sportler – und nun kommen die Hydrophones. Bloß, für wen eignen sich diese? Es ist gar nur ein Marketinggag der Handyhersteller, die um ihre Umsätze fürchten?

Wasserstoffantrieb?

Und wozu könnte ein Hydrophone gut sein? Ist es ein mit Wasserstoff betriebenes Smartphones, dessen Akku wochenlang hält? Aber ist das nicht andererseits ein wenig übertrieben? Wo es die Technologie noch nicht einmal für Autos ausgereift ist.

Oder ist ein Hydrophone ein Handy, das speziell für Kapitäne auf hoher See geeignet sind, weil sie ihre Funksignale in Wasserwellen umwandeln können, die jeder auch in einigen Tausend Kilometern noch empfangen kann?

Oder ist ein Hydrophone ein Handy, das speziell für Taucher entwickelt wurde? Weil die ja bisher auf eine rudimentäre Zeichensprache angewiesen waren?

Damit kommen wir der Antwort schon sehr nahe. Sogenannte „Hydrophones“ sollen in der Tat das Leben für Gerätetaucher künftig sicherer machen.

Schlägt bei Gefahr Alarm

Die schwedische Entwicklerfirma Aqwary hat ein Konsolensystem mit Hilfe von Ultraschall-Hydrophones entwickelt, um ein lokales Netzwerk zwischen den Tauchern und denjenigen, die sich über der Wasseroberfläche befinden, zu errichten. Wichtige Daten wie Location, Sauerstoffvorrat und Temperatur von bis zu 70 Tauchern in einen Umkreis von etwa 100 Metern können geteilt und über einen farbigen OLED-Screen beobachtet werden.

Hydrophones: wer braucht sie? (Foto: Aqwary)

Hydrophones: wer braucht sie? (Foto: Aqwary)

Würde etwa der Sauerstoffvorrat eines Tauchers zur Neige gehen, so würde die Konsole eine Warnung an die Taucher im Umfeld aussenden. Auch können Gerätetaucher manuell einen Alarm an die Taucherkollegen senden, für den Fall dass sie unter Wasser in einem Schiffswrack oder in einem Korallenriff festhängen.

Noch gibt es die Hydrophones nicht zu kaufen, du kannst sie aber hier preordern.

Quelle: Aqwary via pte

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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