Neue Smartphone-Kamera-Technologie mit zwei Linsen ermöglicht Qualitätssprung

10. Mai 2014 1 Kommentar(e)

Dass immer weniger Menschen mit einer klassischen Digicam fotografieren und immer öfter mit ihrem Smartphone ist ja nicht neu. In Zukunft sollen aber auch qualitativ hochwertige Fotos mit dem Smartphone möglich sein.Die Lücke zwischen Digicam und Smartphone-Kamera wird immer kleiner. Nun haben Forscher der Universität von Tel Aviv das auf Hochqualitäts-Zoom-Optiken spezialisierte Unternehmen core photonics gegründet, um sie ganz zu schließen.

Die neue Technologie basiert auf einer sehr leichten Kamera mit zwei Linsen. Das Start-up hat sowohl die Software als auch die Hardware entwickelt.

core photonics heißt das junge Unternehmen, das die Smartphone-Kameras revolutionieren soll (Foto: core photonics)

core photonics heißt das junge Unternehmen, das die Smartphone-Kameras revolutionieren soll (Foto: core photonics)

Zwei Linsen für zwei Blickfelder

Das Problem bei Smartphone-Kameras. Ein digitaler Zoom ist ja recht und schön, aber ein richtiger Fotograf weiß, dass dies nur Augenauswischerei ist. Ein konventioneller Zoom braucht aber relativ dicke Linsen, was das Smartphone viel zu schwer machen würde.

Also haben die beiden Gründer von core photonics eine leichtgewichtige Kamera mit zwei Linsen für zwei Blickfelder entwickelt. Die neue Technologie fokussiert sich dabei auf breit und nahe sowie eng und weit. Die zwei Linsen kombinieren dabei die Bilder von den beiden Feldern und fusionieren diese zu einem scharfen Foto. Smartphones mit schwacher Zoomleistung, die es bislang nicht geschafft haben, die digitalen Kameras gänzlich vom Markt zu verdrängen, und Digicams im Allgemeinen könnten mit der neuen Technologie schon bald Geschichte sein.

Das erste Handset mit dem neuen Konzept soll laut den Gründern in den ersten Monaten 2015 auf den Markt kommen. Das Unternehmen hat bislang zehn Mio. Dollar an Start-up-Geldern erhalten.

Quelle: core photonics via pte

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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