PassivDom: ein völlig autarkes, mobiles, 3D gedrucktes Eigenheim ab 29.000 Euro

14. März 2017 Kommentare deaktiviert für PassivDom: ein völlig autarkes, mobiles, 3D gedrucktes Eigenheim ab 29.000 Euro Kommentar(e)

Der Traum vom eigenen Haus kann nun für jeden wahr werden. Denn das „PassivDom“ ist ein autonomes 3D-gedrucktes mobiles Haus, das für rund 60.000 Euro zu haben ist.

Eine Sparvariante gibt es sogar schon für 29.000 Euro. Da sind dann aber keine Installationen vorgesehen und auch keine sonstige Einrichtung. Die Größe des Hauses ist bescheiden: 36 m², das ist so groß wie bei den meisten das Wohnzimmer. Und selbst in der teuren Variante ist es nicht größer, dafür aber vollkommen autonom, sprich unabhängig von der Umgebung und Umwelt. Man kann es quasi hinstellen, wo man möchte (die behördlichen Bewilligungen vorausgesetzt). Die Energie kommt von den Solarpanels am Dach, das Trinkwasser von der Feuchtigkeit aus der Luft. Die Bauweise entspricht energietechnisch mindestens einem hochwertigen Ziegelbau.

ModulOne mit 36 m² ist ab 29.000 Euro zu haben (Foto: PassivDom)

Energiewunder

Die thermischen Eigenschaften sind genaugenommen sogar so hoch, dass man damit ein Zwanzigstel der Energie eines normalen Gebäudes benötigt. Der Rahmen besteht aus 3D-gedruckter Kohlefaser und Glasfaser und das ganze Haus ist zu 100 Prozent recycelbar.

Das Passiv-Haus wird hergestellt von Physiker Max Gerbut und zwar als Crowdfunding-Projekt in der Ukraine. Gerbut hat selbst schon 200.000 Euro in das Projekt gesteckt und es gibt angeblich auch schon einige Tausend Vorbestellungen.

(Foto: PassivDom)

Auch vierfach ist möglich

Wem das 36 m² große ModulOne zu klein ist, der bestellt das doppelt so große modulDva. Sogar vier Module sind möglich, dann kommt man immerhin auf 144 m². Die autonome Ausführung des modulDva kostet 94.900 Euro, die Standardausführung kommt auf 74.900 Euro. Ein paar Quadratmeter Grund noch und man kann sehr günstig wohnen, egal wo.

Quelle: PassivDom

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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