Fünf Dinge, die Android von iOS abgekupfert und besser gemacht hat

Michael Derbort 8. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Fünf Dinge, die Android von iOS abgekupfert und besser gemacht hat Kommentar(e)

Als Google damit begonnen hatte, Android zu entwickeln, hatte sich der Konzern noch an dem relativ langweiligen System von Blackberry als Vorbild orientiert. Nach dem Launch des ersten iPhones hatten die Android-Entwickler auch in diese Richtung gespickt und weise entschieden, sich vielmehr an diesem Vorbild zu orientieren. Der Rest ist Geschichte – Android und iOS sind die Platzhirsche – der Rest dümpelt so vor sich hin oder ging sang- und klanglos unter. Doch Vieles hat Google nicht nur abgeguckt, sondern besser gemacht. Hier die fünf auffälligsten Dinge.

Apple vs Android 1200 x 630

Hochauflösende Displays

Apple war der Hersteller gewesen, der mit dem Retina-Display einen wahren Pixelkrieg entfacht hatte. Damit sahen sich viele Hersteller gezwungen, nachzulegen – und sie haben ihre Hausaufgaben gemacht. Heutzutage sind die iPhones die Flagschiff-Geräte, die mit der schwächsten Auflösung daherkommen.

App Store

Rein quantitativ hat der Google Play Store den App Store von Apple bereits lange abgehängt. Einer der Gründe liegt auch darin, dass Google den Entwicklern sehr viel mehr Flexibilität einräumt. Die Vor- und Nachteile sind bekannt: Im Play Store finden sich immer wieder Elaborate, die vor Fehlern nur so strotzen und oft noch nicht einmal die paar Cent für den Kauf wert sind – was sich leider immer erst nach dem Kauf bemerkbar macht. App-Store-Inhalte sind qualitativ einfach besser, der Kauf ist sicherer. Mit dem neuen Instant-App-Feature, das letztes Jahr vorgestellt wurde, hat Google allerdings einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht: Entwickler haben die Möglichkeit, Teile ihrer Produkte ohne besonderen Zusatzaufwand in eine Web-App umzuwandeln, die der Nutzer vor dem Kauf umfassend prüfen kann. Das ist ein nun gewaltiger Vorsprung gegenüber dem App Store.

Schnelleinstellungen

Android-Nutzer kennen und lieben dieses Feature: Durch einen einfachen Fingerwisch lassen sich die Schnelleinstellungen direkt auf den Bildschirm zaubern – einfach die Statusleiste nach unten ziehen. Zudem bieten Drittanbieter reihenweise Apps an, die es ermöglichen, das eigene Gerät umfassend an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Das fällt unter iOS eindeutig aus. Es bleibt bei dem vergleichsweise trägen Umweg über die interne Gerätesteuerung. Das ist sicherlich kein K.O.-Kriterium, aber in Sachen Benutzerfreundlichkeit hat Android (nicht nur) hier die Nase vorn.

Tastatur

Die integrierte Tastatur in iOS gilt nicht gerade als die perfekte Lösung schlechthin. Viele Nutzer beklagen das unflexible und und wenig komfortable Keyboard. Der Versuch, auf Alternativen umzusteigen, misslingt meist auch, denn alternative Tastaturen erfreuen üblicherweise nicht gerade die Herzen der iOS-Enthusiasten. Android hat da weitaus mehr zu bieten und dank der recht offenen System-Architektur sind auch Drittanbieter in der Lage, interessante Alternativen für jede Lebenslage zu bieten. Pluspunkt für Android.

Updates

Klarer Fall: Apple ist da schneller. Alleine schon deshalb, weil die System-Updates vom Konzern direkt an die eigenen Geräte ausgerollt werden und nicht, wie unter Android, die Nutzer lange (und häufig vergeblich) darauf warten müssen, bis für das eigene Gerät mal endlich eine neue Betriebssystemversion zur Verfügung steht. Was Android seit Nougat aber besser macht, ist, den Nutzer nicht mehr dazu zu zwingen, die Tätigkeit am Gerät zu unterbrechen, um zunächst die Updates zu installieren, sondern vielmehr diese bereits im Hintergrund auf eine gesonderte Partition zu laden, und erst bei dem nächsten Reboot automatisch zu installieren.

Quelle: BGR

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