Datenverschlüsselungs-Apps

Hartmut Schumacher 13. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Datenverschlüsselungs-Apps Kommentar(e)

Einzelne Daten ­verschlüsseln

Boxcryptor

Sie möchten Dateien mit vertraulichen Inhalten in einem Cloud-Speicherdienst ablegen? Dann ist es ratsam, diese Dateien zu verschlüsseln, bevor Sie sie hochladen. Das hat zur Folge, dass der Cloud-Anbieter nicht auf die Inhalte Ihrer Dateien zugreifen kann. So dass Ihre Daten selbst dann sicher sind, wenn der Anbieter gehackt werden sollte.

Erledigen können Sie dies beispielsweise mit der App „Boxcryptor“. Sie unterstützt eine Vielzahl von Cloud-Diensten – unter anderem Google Drive, Dropbox, Box, OneDrive, Telekom MagentaCloud und GMX MediaCenter. Die kostenlose Version der App erlaubt es allerdings lediglich, einen dieser Anbieter zu verwenden. Reicht Ihnen dies nicht aus, dann müssten Sie ein Abonnement für immerhin 36 Euro pro Jahr erwerben.

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links: Boxcryptor / rechts: Gallery Locker

Safe für vertrau­liche Dateien

Gallery Locker

Die App „Gallery Locker“ legt einen kennwortgeschützten Ordner an, in dem Sie Fotos, Videos und beliebige andere Dateien hineinverschieben können – so dass diese vor neugierigen Blicken geschützt sind.

Um diesem geschützten Ordner eine Datei hinzuzufügen, tippen Sie einfach auf die „+“-Schaltfläche am untern Bildschirmrand, geben dann an, um welche Art von Datei es sich handelt, und wählen schließlich die gewünschte Datei aus.

Für zusätzlichen Schutz Ihrer Privatsphäre schalten Sie in den Einstellungen die Option „Fake PIN“ ein. Sie können dann eine weitere Geheimzahl festlegen. Wenn Sie diese Geheimzahl beim Starten der App eingeben, dann zeigt „Gallery Locker“ nicht Ihre eigentlichen geschützten Dateien an, sondern andere, nicht vertrauliche Dateien (die Sie selbst festlegen dürfen).

 

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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