abalo (Empfehlung der Redaktion)

Tam Hanna 5. Juli 2013 1 Kommentar(e)

Die meisten Android-Apps kosten dich direkt oder indirekt Geld. abalo geht den umgekehrten Weg – die werbefinanzierte Applikation verspricht, dir bis zu 15 Euro pro Monat auszuzahlen (kostenlos).

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An sich ist diese Idee nicht neu. In den Hochzeiten des dotcom-Booms versprachen Firmen wie AllAdvantage Geld fürs Surfen – eine am Desktop eingeblendete Werbefläche zeigte Banner an, der Nutzer bekam Geld fürs Zusehen. Damit ließ sich bis zu zwanzig Dollar pro Monat verdienen. abalo geht in eine ähnliche Richtung, verwendet allerdings als Werbeplattform nicht deinen Computer, sondern dein Smartphone.

Sag mir, wer du bist

Nach der ersten Installation verlangt das Programm einige persönliche Eingaben. Aktiv ist es erst dann, wenn du Handynummer und E-Mailadresse bestätigst.

Werbesysteme leben von möglichst effizientem Targeting. Aus diesem Grund fragt die Software nach deinen Interessen – wenn du dich z.B. als Fan von Digitalkameras outest, bekommst du fortan mehr Werbung zu diesem Themengebiet.

Vor der Nutzung der Anwendung musst du einige persönliche Daten preisgeben.

Vor der Nutzung der Anwendung musst du einige persönliche Daten preisgeben.

Werbung via Live Wallpaper

Die Anzeige der Werbung erfolgt unauffällig über ein Live Wallpaper. abalo hilft dir beim Einrichten deines Desktops und beim Aktivieren des Live-Hintergrunds. Die einzelnen Anzeigen bleiben im Durchschnitt nur fünf bis zehn Sekunden lang am Bildschirm – danach zeigt das Programm wieder dein normales Wallpaper an.

Gutschein spart Euros

Bei richtiger Parametrierung kommt es immer wieder vor, dass abalo dir bares Geld spart. Der Autor dieser Zeilen ist begeisterter Verzehrer von Fast Food. Just am Tag einer fälligen Reise in die Stadt zeigte die App einen McDonalds-Gutschein an. Das Banner selbst brachte zwar nur 2 Cent ein – die eingesparten Kosten für den Burger betrugen aber ein Vielfaches dessen.

Die Werbung wird auf deine Interessen abgestimmt, in der Kontoübersicht siehst du deinen momentanen Verdienst.

Die Werbung wird auf deine Interessen abgestimmt, in der Kontoübersicht siehst du deinen momentanen Verdienst.

Technisch sauber

Wir testeten abalo auf einem Telefon mit zwei Prozessorkernen. Während der Testphase traten keinerlei Probleme auf – auch der Datenverbrauch eskalierte nicht. Das Programm sammelt zwar einige persönliche Daten, da der Hersteller aber in der EU sitzt, ist das Risiko für Missbrauch nicht gegeben.

Fazit

abalo ist die ideale App, um das Haushaltsbudget mit minimalem Aufwand aufzubessern und je mehr Kunden der Dienst hat, desto höher sind die Einnahmen. Das Motto lautet also „Mitmachen!“

Video-Review

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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