Einkaufen bei Amazon

Hartmut Schumacher 30. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Einkaufen bei Amazon Kommentar(e)

Online-Shopping? Nichts leichter als das! – Stimmt schon. Aber mit den richtigen Tricks lässt sich einiges an Geld sparen und Komfort hinzugewinnen.

In Deutschland finden 46 Prozent aller Online-Käufe bei Amazon statt. Ähnlich sieht es in Österreich aus. Bei diesem Unternehmen Bestellungen aufzugeben, das ist nicht gerade schwierig: Seit 26 Jahren gibt es den Online-Shop in den USA schon – und in Deutschland seit 22 Jahren. In dieser Zeit haben Firmengründer Jeff Bezos und seine inzwischen knapp 800.000 Mitarbeiter die Amazon-Webseite und die dahinter stehenden Systeme so optimiert (vollkommen uneigennützig natürlich), dass sie den Kunden prinzipiell keine unnötigen Hindernisse in den Weg legen und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie das Bestellen zum Kinderspiel machen.
Einige nützliche Funktionen und Informationen sind aber dennoch etwas versteckt oder missverständlich. Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie daher erreichen, dass das Einkaufen noch reibungsloser abläuft – und dass Sie nicht mehr Geld ausgeben als nötig. Und, Sie haben es vermutlich schon erraten: Derartige Tipps und Tricks finden Sie auf den folgenden fünf Seiten.

Schwarz-rot-goldene ­Cash-Quelle

Deutschland ist übrigens schon seit vielen Jahren der wichtigste ausländische Absatzmarkt für Amazon – deutlich vor Großbritannien und Japan: Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Webseite ­Amazon.de
einen Nettoumsatz von rund 22,23 Milliarden US-Dollar. Weltweit erwirtschaftete der Online-Versandriese im selben Jahr in etwa 280,5 Milliarden US-Dollar.

1.Shoppen mit dem PC

Gesucht, gefunden, gekauft

Das Unternehmen Amazon macht es seinen Kunden aus naheliegenden Gründen so einfach wie möglich, bei ihm einzukaufen: Besuchen Sie mit Ihrem Browser die Adresse www.amazon.de. ­Verwenden Sie das Suchfeld oben auf der Amazon-Seite, um den Namen des gesuchten Produkts ganz oder teilweise einzugeben. Verwenden Sie die Kategorien-Schaltfläche (anfängliche Beschriftung: „Alle“), um die Liste der Suchergebnisse auf eine bestimmte Kategorie (wie „Bücher“ oder „Fashion“) zu beschränken.

Klicken Sie auf ein Produkt, um seine Details angezeigt zu bekommen. Ein Klick auf die Schaltfläche „In den Einkaufswagen“ befördert das Produkt wohin wohl? Genau: in Ihren virtuellen Einkaufswagen. Wiederholen Sie diese Prozedur, wenn Sie noch weitere Produkte bestellen möchten.

Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche „Zur Kasse gehen“, um anzugeben, wie Sie bezahlen möchten und an welche Adresse die Produkte geliefert werden sollen.


PC oder Smartphone?

Smartphones erhalten für Online-Händler eine immer größere Bedeutung: Bereits 34 Prozent der Bestellungen in Deutschland werden von Smartphones aus getätigt. Weitere 14 Prozent von Tablets aus. PCs und Notebooks kommen auf einen Anteil von 52 Prozent.
(Quelle: Studie „Handel digital – Online-Monitor 2019“ des Handelsverbands Deutschland)

2.Shoppen mit dem Smartphone oder Tablet

Mit dem guten alten Web-Browser

Wenn Sie Ihr Smartphone oder Ihr Tablet verwenden möchten, um etwas bei Amazon zu bestellen, dann können Sie dies einerseits auf dieselbe Weise erledigen wie auf Ihrem PC: Ganz einfach mit dem Web-Browser des Geräts.

Mit der Amazon-App

Etwas komfortabler geht’s mit der Amazon-App. Sie finden sie unter den Namen „Amazon Shopping“ und „Amazon für Tablets“ im Play Store für Android-Geräte und unter dem Namen „Amazon“ im App Store für iOS-Geräte.

Sie können mit dieser App den kompletten Produktkatalog von Amazon durchstöbern und Einkäufe tätigen. Praktisch dabei ist die Möglichkeit, Produkte zu fotografieren oder Streifen-Codes von Produktverpackungen mit der Kamera Ihres Smartphones einzuscannen, statt Suchbegriffe einzugeben.

Darüber hinaus können Sie mit der App den Status Ihrer Bestellungen überprüfen. Falls Sie möchten, erhalten Sie von der App auch Benachrichtigungen, wenn Ihre Bestellungen verwendet und zugestellt werden.

Bestellen über Alexa

Prime-Mitglieder können bestimmte Produkte mit Hilfe der sprachgesteuerten Assistentin Alexa bestellen (die unter anderem auf den Echo-Lautsprechern ihren Dienst verrichtet).
Sie sprechen dazu einfach einen Befehl wie: „Alexa, bestelle mir [Name des Produkts]!“

Alexa liest dann relativ langwierig die Beschreibung des gefundenen Produkts vor (oder auch die Beschreibungen mehrerer Produkte).
Anschließend stellt sie Ihnen die Frage: „Willst du den Artikel jetzt kaufen?“ Und wenn Sie das tatsächlich möchten, dann antworten Sie mit: „Ja.“

Möchten Sie eine Bestellung stornieren, dann erfolgt dies über den naheliegenden Befehl: „Alexa, Bestellung stornieren“. Sollte dies nicht funktionieren, dann erledigen Sie das Stornieren möglichst bald über die Webseite von Amazon.

Sind Sie dagegen mit Ihrer Bestellung zufrieden, dann können Sie mittels des Befehls: „Alexa, verfolge meine Bestellung.“ Informationen darüber abrufen, wo sich Ihr Paket gerade befindet.

Sicher ist sicher

Befürchten Sie, dass Sie (oder eher Ihre Kinder) unbeabsichtigt Bestellungen aufgeben? Dann schalten Sie die Möglichkeit, per Sprachbefehl einzukaufen, am besten aus. Das erledigen Sie in der App „Amazon Alexa“ auf Ihrem Smartphone. Rufen Sie dort im Menü den Eintrag „Einstellungen“ auf und tippen dann auf die Schaltflächen „Kontoeinstellungen“ und „Spracheinkauf“. Im Fenster „Spracheinkauf“ schalten Sie schließlich die Option „Spracheinkauf“ aus.

Sprachcode

Alternativ zum kompletten Ausschalten der Einkaufsmöglichkeit über Alexa können Sie einen Code aus vier Ziffern festlegen. Auch dies bewerkstelligen Sie im Fenster „Spracheinkauf“.

Alexa bittet Sie dann in Zukunft, diesen Code zu sprechen, um eine Bestellung zu bestätigen.

3. Bestellungen ändern

Solange das Paket mit Ihrer Bestellung noch nicht versendet wurde, können Sie die Bestellung stornieren oder aber ihre Details verändern.
Möchten Sie einzelne Artikel stornieren? Dann klicken Sie oben auf die Schaltfläche „Mein Konto“ und dann auf die Schaltfläche „Meine Bestellungen“. Anschließend klicken Sie bei der gewünschten Bestellung auf die Schaltfläche „Artikel stornieren“.

Wollen Sie Details einer Bestellung verändern, beispielsweise die Lieferadresse, die Versandart oder die Zahlungsart? Klicken Sie dazu in der Liste Ihrer Bestellungen neben der jeweiligen Bestellung auf die Schaltfläche „Bestelldetails“.

4. Bestellung stornieren

Solange das Paket mit Ihrer Bestellung noch nicht versendet wurde, können Sie die Bestellung stornieren oder aber ihre Details verändern.
Möchten Sie einzelne Artikel stornieren? Dann klicken Sie oben auf die Schaltfläche „Mein Konto“ und dann auf die Schaltfläche „Meine Bestellungen“. Anschließend klicken Sie bei der gewünschten Bestellung auf die Schaltfläche „Artikel stornieren“.
Wollen Sie Details einer Bestellung verändern, beispielsweise die Lieferadresse, die Versandart oder die Zahlungsart? Klicken Sie dazu in der Liste Ihrer Bestellungen neben der jeweiligen Bestellung auf die Schaltfläche „Bestelldetails“.

5. Rücksendungen

Haben Sie Ihre Meinung geändert, dann können Sie die meisten Artikel wieder zurücksenden, um den Kaufbetrag erstattet zu bekommen. Und zwar nicht nur – wie gesetzlich vorgeschrieben – innerhalb von 14 Tagen, sondern innerhalb von 30 Tagen.

Erledigen können Sie das über das „Rücksendezentrum“ (www.amazon.de/returns). Klicken Sie dort auf die Schaltfläche „Artikel zurücksenden“. Klicken Sie dann in der Liste Ihrer Bestellungen neben der gewünschten Bestellung auf die Schaltfläche „Artikel zurücksenden oder erstatten“.

Anschließend können Sie den Artikel, den Sie zurücksenden möchten, auswählen. Und in einem Aufklappmenü den Grund für die Rücksendung angeben (beispielsweise „Irrtümlich bestellt“ oder „Günstigeren Preis entdeckt“). Im weiteren Verlauf können Sie ein Rücksendeetikett und eine Rücksendeübersicht ausdrucken. Die Rücksendungsübersicht legen Sie in das Paket hinein, und das Rücksendeetikett kleben Sie außen auf das Paket, bevor Sie es zurückschicken.


Versandarten

Standardversand

Amazon stellt Ihnen mehrere Versandarten zur Auswahl – und zwar im letzten Schritt eines Bestellvorgangs. Wenn Sie es nicht extrem eilig haben, dann ist der „Standardversand“ am empfehlenswerten. Denn er schlägt mit lediglich 2,99 Euro zu Buche – oder ist unter bestimmten Bedingungen sogar kostenlos (siehe Abschnitt „Geld sparen“).

Premiumversand

Bei dieser Versandart erhalten Sie Ihre Lieferung schon am nächsten Werktag. 4,99 Euro kostet dieser Vorzug. Für Prime-Mitglieder ist er kostenlos.

Morning-Express

Hier bekommen Sie die Lieferung am nächsten Werktag vor 12 Uhr. Das kostet 9,99 Euro pro Lieferung. Oder aber 5 Euro pro Artikel für Prime-Mitglieder.

Same-Day (Evening-Express)

Dieser etwas sperrige Name bezeichnet eine Versandart, bei der Sie Ihre Lieferungen noch am Tag des Versands erhalten – zwischen 18 und 22 Uhr. Wer es derart eilig hat, der muss dafür 9,99 Euro hinblättern. Prime-Mitglieder kommen etwas günstiger weg (siehe Abschnitt „Prime“).

Diese Versandart steht allerdings nur für bestimmte Postleitzahlgebiete und für ausgewählte Artikel zur Verfügung.

6. Pakete erhalten ohne Probleme

So praktisch das Online-­Einkaufen auch ist, so problematisch kann doch manchmal das Empfangen der Pakete sein. Dann nämlich, wenn niemand zuhause ist, um sie in Empfang zu nehmen. Daher haben Sie beim letzten Schritt des Bestellvorgangs die Möglichkeit, entweder eine andere Adresse einzugeben (beispielsweise die Ihres Arbeitsplatzes) oder aber anzugeben, bei welchem Nachbarn der Zusteller das Paket abgeben darf.

Bei vielen Waren ist es auch möglich, sie an eine Abholstation schicken zu lassen. Klicken Sie zu diesem Zweck auf die Schaltfläche „Wählen“ neben der Mitteilung „Lieferung an eine Abholstation möglich“.

Zur Auswahl ­stehen (je nach Stadt) ­Post­filialen, DHL-Packstationen, ­Hermes-­ Paketshops und DPD-Pickup-Paketshops. Sowie nicht zuletzt in einigen Städten Amazon-Locker – Abholstationen mit Selbstbedienungs-Schließfächern. Diese Stationen befinden sich auf dem Gelände von Tankstellen, von Supermärkten oder von Einzelhändlern. Die meisten Locker sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zugänglich.

Sie erhalten per E-Mail einen Abhol-Code, den Sie dann an der Locker-Station eingeben, um Ihr Paket entnehmen zu können. Drei Werktage haben Sie dafür Zeit. (Besonders große oder schwere Pakete sind allerdings nicht für die Zustellung an einen Amazon-Locker geeignet.)

7. E-Books

Digitale Bücher finden Sie bei Amazon über die Kategorie „Kindle eBooks“. Derartige Bücher können Sie nicht etwa nur auf den diversen Kindle-Buchanzeigegeräten lesen: Stattdessen können Sie dazu auch die „Kindle“-App auf Ihrem Smartphone oder Tablet verwenden. Oder das Anzeigeprogramm für PCs (www.amazon.de/kindle-dbs/fd/kcp). Oder aber einfach den „Kindle Cloud Reader“ (read.amazon.com) in Ihrem Web-Browser.

Die Synchronisierungsfunktion sorgt dafür, dass Sie zu einem anderen Gerät wechseln und dennoch an derselben Stelle weiterlesen können.

8. Android-Apps

Auch Apps für Android-­Smartphones und -Tablets sowie für Fire-Tablets erhalten Sie bei Amazon – indem Sie erst auf „Alle Kategorien“ und dann auf „Alle Apps und Spiele“ klicken. Sie finden dort sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps.
Auf dem Smartphone direkt können Sie die Seite www.amazon.de/androidapp besuchen, um die „Amazon Appstore“-App zu installieren.

In die Möglichkeit, über das Register „Underground Apps & Spiele“ Apps, die eigentlich kostenpflichtig sind, kostenlos zu erhalten, sollten Sie sich nicht allzu sehr verlieben. Denn noch im Laufe des Jahres 2019 wird dieses Angebot eingestellt.


Andere Verkäufer auf Amazon

Wie erkennen?

Bei Amazon finden Sie auch Waren, die nicht tatsächlich von Amazon, sondern von anderen Händlern angeboten werden. „Amazon.de Marketplace“ nennt sich das.

Sie erkennen derartige Waren daran, dass auf ihrer Detailseite rechts bei der Angabe „Verkauf und Versand durch […]“ statt „Amazon“ ein anderer Firmenname aufgeführt ist.

Vorsicht: andere Versandkostenregelungen

Sie können solche Waren wie gewohnt bestellen und auch über Ihr Amazon-Konto bezahlen. Sie sollten dabei allerdings beachten, dass erstens die Versandkosten und die Lieferzeiten anders ausfallen können. Und dass zweitens nicht alle Versandarten zur Auswahl stehen. In der Regel ist nur der Standardversand verfügbar.
Eine Ausnahme bilden Waren, bei denen der Hinweis „Verkauf durch [Firmenname] und Versand durch Amazon“ zu finden ist. In solchen Fällen lassen sich meist alle üblichen Amazon-Versandarten auswählen.

A-bis-Z-Garantie

Artikel, die Sie über den Amazon.de-­Marketplace bestellen, sind durch die „Amazon.de A-bis-z-Garantie“ geschützt. Diese Garantie deckt sowohl den einwandfreien Zustand als auch die rechtzeitige Lieferung des gekauften Artikels ab. Das bedeutet, Sie erhalten im Fall der Fälle den Kaufpreis und die Versandkosten von Amazon erstattet.

Das gilt allerdings nur dann, wenn Sie die Bestellung tatsächlich über Ihr Amazon-Konto bezahlt haben. Sollte ein Marketplace-Verkäufer Sie dazu auffordern, den Kaufpreis direkt an ihn zu überweisen, so deutet das auf einen Betrugsversuch hin.

10. Geld sparen

Keine Versandkosten

Am einfachsten lässt sich beim Amazon-­Shopping Geld sparen, indem Sie keine Versandkosten entstehen lassen. Und nein, dafür müssen Sie nicht etwa unbedingt eine kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaft abschließen. Stattdessen können Sie dafür sorgen, dass keine Versandkosten anfallen, indem Sie Waren für mindestens 29 Euro bestellen. Bei Büchern gibt es keine Versandkosten. Das können Sie sich zu Nutze machen, indem Sie einer Bestellung, deren Wert weniger als 29 Euro beträgt, ein Buch hinzufügen. Dann entfallen die Versandkosten.

Coupons

Auf der Seite www.amazon.de/gp/coupons finden Sie Rabattgutscheine. Zwar nur für ausgewählte Produkte, aber davon gibt es doch eine ganze Menge. Die meisten Gutscheine ermöglichen Preisreduzierungen zwischen 5 und 20 Prozent. Ein kurzer Blick auf diese Seite vor einer Bestellung kann sich also lohnen.

Ausverkauf

Ebenfalls interessant: die Seite „Sale“ (bit.ly/ausverkauf_sm). Hier sind unter anderem reduzierte Saisonartikel und Restbestände zu finden. Wie günstig deren Preise allerdings tatsächlich sind, das sollte man mit einer kurzen Google-Suche gegenprüfen.

Gebrauchtgeräte

Geräte aus zweiter Hand bietet die Seite „Amazon Renewed“ (bit.ly/gebraucht_sm). Die Besonderheit dabei: Die Geräte sind „getestet und zertifiziert, um ein neuwertiges Aussehen und eine neuwertige Funktionalität zu gewährleisten“.

Amazon Warehouse Deals

Ähnlich sieht es aus bei den „Amazon Warehouse ­Deals“ (bit.ly/warehouse_deals). Hier erhalten Sie – zu reduzierten Preisen – zurückgesandte, geöffnete und verwendete Waren sowie Waren mit beschädigten Verpackungen.

Spar-Abo

Und nicht zuletzt das „Spar-Abo“ (http://bit.ly/spar_abo). Dieses Angebot ermöglicht es Ihnen, sich automatisch regelmäßig mit Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten, Getränken und Haushaltswaren beliefern zu lassen – um dadurch bis zu 15 Prozent zu sparen. Das Lieferintervall beträgt – ganz nach Wunsch – zwischen einem Monat und sechs Monaten.

10. Prime

Mehr als nur Gratis-Versand

Wenn Sie häufig kleinere Bestellungen aufgeben, dann lohnt es sich, ein kostenpflichtiges Abonnement für den Dienst „Amazon Prime“ abzuschließen (über die „Prime“-Logos oben auf der Amazon-Site). Denn dann zahlen Sie in der Regel keine Versandkosten (siehe „Premiumversand“).

Das würde schon reichen, damit sich die Prime-Mitgliedschaft für einen Großteil der Amazon-Kunden lohnt. Aber es kommt noch besser: Zusätzlich erhalten Sie Zugriff auf die Dienste „Prime Video“ und „Prime Music“, die es Ihnen erlauben, Filme, Fernsehserien und Musikstücke ohne weitere Kosten abzuspielen (siehe die gleichnamigen Kästen).

In Deutschland und in Österreich zahlen Sie für eine Amazon-Prime-Mitgliedschaft 7,99 Euro im Monat oder aber (günstiger) 69 Euro im Jahr. Im Rahmen einer Probemitgliedschaft können Sie den Dienst 30 Tage lang kostenlos gründlich ausprobieren.

Als Student kommen Sie noch deutlich günstiger weg. Denn Sie dürfen den Dienst stolze 12 Monate lang kostenlos testen. Und erhalten anschließend einen 50-prozentigen Rabatt auf den Preis der Amazon-Prime-Mitgliedschaft.

Premiumversand

Als Prime-Mitglied müssen Sie keine Versandkosten bezahlen – zumindest für diejenigen Millionen von Artikeln, die im Amazon-Online-Katalog mit dem „Prime“-Logo gekennzeichnet sind. Darunter auch Artikel, die nicht direkt von Amazon verkauft, sondern von Marketplace-Verkäufern als Amazon-Prime-Artikel angeboten werden.
Sie erhalten die Artikel per „Premiumversand“ zugeschickt. Das bedeutet eine Zustellung noch am nächsten Werktag (was normalerweise mit 4,99 Euro pro Lieferung zu Buche schlagen würde).

Auch die Versandart „Same-Day (Evening-Express)“ (siehe Kasten „Versandarten“), die ansonsten 9,99 Euro kosten würde, steht Ihnen als Prime-Mitglied kostenlos zur Verfügung. Zumindest dann, wenn der Bestellwert mindestens 20 Euro beträgt. Andernfalls werden Sie mit 5 Euro pro Artikel zur Kasse gebeten.

Schon bei zwei bis drei Bestellungen pro Monat (abhängig von der Art der Produkte und deren Versandkosten) macht sich die Prime-Mitgliedschaft also von selbst bezahlt.

Prime Video

Über den Dienst „Prime Video“ können Sie etwa 12.000 Filme und Serienepisoden kostenlos abrufen. Weitere Filme und Episoden (meist besonders aktuelle) lassen sich allerdings nur kostenpflichtig abspielen. Ebenfalls kostenpflichtig ist das Hinzubuchen von „Prime Video Channels“ – Spartenkanälen von Drittanbietern.

Zum Wiedergeben können Sie PCs verwenden, Tablets und Smartphones sowie einige internetfähige Fernsehgeräte, Blu-ray-Abspieler und Spielekonsolen.

Auf Tablets und Smartphones haben Sie zudem die Möglichkeit, einige der Filme und Episoden herunterzuladen, um sie dann später auch ohne Internet-Verbindung anschauen zu können. Das ist praktisch, wenn Sie sich auf Reisen die Zeit mit dem Ansehen von Videos vertreiben möchten.

Prime Music

Der Dienst „Prime Music“ erlaubt es Ihnen, über 2 Millionen Musikstücke gestreamt abzuspielen (auch offline). Das funktioniert auf PCs, Tablets, Smartphones, Echo-Lautsprechern und Fire-TV-Boxen.
(Bei der preisreduzierten Prime-Mitgliedschaft für Studenten ist der Zugang auf „Prime Music“ allerdings nicht enthalten.)

Möchten Sie stattdessen Zugriff auf über 50 Millionen Musikstücke haben, dann können Sie den Dienst „Amazon Music Unlimited“ abonnieren. Er kostet für Prime-Mitglieder 7,99 Euro im Monat oder 79 Euro im Jahr. (Nichtmitglieder zahlen 9,99 Euro im Monat.)

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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