Dark Echo

12. April 2015 0 Kommentar(e)
Dark Echo Androidmag.de 5 5 Sterne

Stell dir vor, du bist in einem dunklen Verlies gefangen, in das kein einziger Lichtstrahl dringt. Vollkommene Finsternis umgibt dich. Wie findest du den Ausgang? (1,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Die Antwort auf diese Frage musst du wissen, sonst kommst du in diesem spannungsgeladenen Spiel nicht weiter. Da denkt man doch am besten an reale Verhältnisse: Stell dir vor, du bist blind, wie orientierst du dich dann in einem Raum? Richtig, mit Schallwellen – wer nicht sehen kann, muss hören. Du klatschst in die Hände und lauschst. Wenn die Schallwellen rasch zurückkommen, dann stehst du vor einem Hindernis, wenn nicht, kannst du weitergehen. Das machst du in jede nur erdenkliche Richtung.

Dark Echo macht es dir ein wenig einfacher, indem es die Schallwellen visualisiert. Erschwert wird das Ganze wiederum dadurch, dass du dich nicht in normalen Räumen bewegst, sondern in einer Art Labyrinth.

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Minimales Design

Zu Beginn eines Levels siehst du nicht mehr als den weißen Abdruck deiner Schuhe auf einer vollkommen schwarzen Fläche. Tippst du auf die Schuhe, simulierst du dadurch ein Klatschen und die Schallwellen werden visualisiert. So kannst du schon mal die Grenzen des Raumes in deiner unmittelbaren Umgebung erahnen. Nun traust du dir auch schon zu, ein Stück weit zu gehen.  Dazu tippst du irgendwo auf das Display und schon machen sich die Fußabdrücke auf den Weg dorthin, wobei das Auftreten auf den Boden ein Geräusch macht, dessen zurückgeworfenen Schallwellen dir ebenfalls zur Orientierung dienen.

Als wäre das Wandern durch die Finsternis nicht genug der Probleme, tauchen alsbald fiese Fallen und Gegner auf, denen du ausweichen musst. Da kommt dann schon mal Stress auf. Wohin ausweichen, nach links, nach rechts oder eher zurückziehen?

Dark Echo sollte man mit Kopfhörern spielen, um vollständig in das mystische und teilweise auch schauderhafte Ambiente des Spiels eintauchen zu können. Dann sind Schweißausbrüche, Herzrasen und Angstattacken nicht auszuschließen.

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Fazit

Der Spielidee gebührt großes Lob. Dank ihr wissen wir, wie sich blinde Mitmenschen orientieren. Und für ausreichend Nervenkitzel ist auch gesorgt. 80 spannende Levels gilt es zu meistern. Da kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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