Toca Lab

Tam Hanna 20. März 2014 0 Kommentar(e)
Toca Lab Androidmag.de 5 5 Sterne

Wer sich mit Chemie gut auskennt, findet schnell gut bezahlte Arbeit. Chemie ist auch in anderen Wissenschaftsbereichen sinnvoll – es rechnet sich, schon früh Interesse an chemischen Phänomenen zu wecken. Dieses Spiel hilft dabei (2,69 Euro).

toca_lab_main

Am Anfang des Spiels ist nur ein einziges Element freigeschaltet. Die durch einen Wisch von oben nach unten einblendbare Periodentabelle zeigt dir, dass das Element durch diverse Bearbeitungsschritte in andere Elemente umgewandelt werden kann.

Chemie für Dummies

Die „Transformation“ erfolgt, indem du dein als Comicfigur dargestelltes Element in eines der vom Entwickler bereitgestellten Verarbeitungsgeräte legst. Eine Zentrifuge sorgt für Rotation, ein Bunsenbrenner für Hitze – im Laufe der Zeit entsteht ein neues Element, das sodann in Form einer kleinen Animation vorgestellt wird.

An dieser Stelle findet sich der aus Sicht des Autors wichtigste Kritikpunkt. Das Periodensystem ist zwar realistisch aufgeteilt, zeigt aber keine Elementnamen an. Daraus folgt, dass keine Beziehung zu den verwendeten Rohstoffen entsteht. Schwefel brennt auch in Toca Lab gut – leider wird dieser Zusammenhang dem Spieler nicht klar, da der Name „Schwefel“ nirgendwo aufscheint.

Die dreidimensionale Grafik ist kindgerecht, die Sounds erinnern an Teletubbies und Co.

Die dreidimensionale Grafik ist kindgerecht, die Sounds erinnern an Teletubbies und Co.

Kindgerechte Grafik

Als erfahrener Entwickler kann sich Toca Boca AB kein „schlechtes“ Spiel erlauben. Die dreidimensionale Grafik ist kindgerecht, die Sounds erinnern an Teletubbies und Co. Leider wird die Steuerung nicht wirklich erklärt. Du solltest dich einige Minuten lang mit dem Titel beschäftigen, bevor du das Spiel an ein Kleinkind weitergibst. Das Fehlen einer deutschen Übersetzung ist unkritisch, da der Titel keinen Text enthält.

Das Periodensystem ist zwar realistisch aufgeteilt, zeigt aber keine Elementnamen an. Daraus folgt, dass keine Beziehung zu den verwendeten Rohstoffen entsteht.

Das Periodensystem ist zwar realistisch aufgeteilt, zeigt aber keine Elementnamen an. Daraus folgt, dass keine Beziehung zu den verwendeten Rohstoffen entsteht.

Fazit

Toca Lab ist mit Sicherheit kein Chemiebaukasten. Die Elemente verhalten sich nicht wie ihre realen Vorbilder, das Fehlen der Elementnamen erschwert das Nachbilden realer Reaktionen. Der Wert des Programms liegt darin, dass es kleinen Kindern zeigt, dass Chemie interessant sein kann. Im Laufe der Zeit kannst du dann „komplexere“ Versuche anbieten.

Video

[pb-app-box pname=’com.tocaboca.tocalab‘ name=“ theme=’light‘ lang=’de‘]

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_TH

Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

Google+ Profil

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen