Instapeer: Eine App für Krebspatienten sucht finanzielle Unterstützung

17. Juni 2014 0 Kommentar(e)

Das Schlimmste, was einem und seiner Familie passieren kann, ist die Diagnose Krebs mitgeteilt zu bekommen. Da braucht es aufmunternde Worte auch von Betroffenen. Eine via Indiegogo finanzierte App soll Krebspatienten diesbezüglich helfen.

Als bei Matthew Zachary Gehirnkrebs diagnostiziert wurde, war er 21 Jahre alt. Man sagte ihm, dass er noch ein halbes Jahr zu leben hätte. Das war vor rund 20 Jahren. Er lebt noch heute.

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App für den Erfahrungsaustausch

Eine der schlimmsten Erfahrungen in der Zeit der Diagnose war die Einsamkeit, sagt er rückblickend. Damals gab es auch keine sozialen Netzwerke, so wie wir sie heute kennen. Sich mit anderen austauschen, sei das wichtigste. Also gründete Zachary im Jahr 2007 die Non-Profit-Organisation „Stupid Cancer“. Diese Organisation möchte nun eine App entwickeln, die Krebspatienten und Überlebende anonym miteinander verbindet.

Instapeer verbindet Krebspatienten über mobile Geräten (Foto: Stupid Cancer)

^Instapeer verbindet Krebspatienten über mobile Geräten (Foto: Stupid Cancer)

Instapeer heißt die Anwendung und sie ist prinzipiell für alle Krebspatienten gedacht, vorwiegend aber für junge. Sie setzt voll auf den Schutz der Privatsphäre, so soll etwa in Instapeer nur ein Vornamen und der Anfangsbuchstaben des Nachnamens eines Teilnehmers zu sehen sein. Natürlich auch die Krebsdiagnose und das ​​Stadium. Dann noch die Stadt und ggfs. weitere Infos wie Empfehlungen anderer User etc.

Es fehlen noch 20.000 Dollar!

Im Moment geht es um die Beschaffung der finanziellen Mittel über Indiegogo. 40.000 Dollar ist das Ziel, beinahe die Hälfte ist schon geschafft. Allerdings verbleiben nur noch wenige Tage. Wer das Projekt unterstützen möchte, der kann dies mit Beträgen ab 5 Dollar machen.

Hier ein Video über das Projekt:

Quelle: Indiegogo via Techcrunch

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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