Kostenexplosion bei CovPass-App

Christoph Lumetzberger 12. November 2021 Kommentare deaktiviert für Kostenexplosion bei CovPass-App Kommentar(e)

In Zeiten von 3G (oder bald 2G) bringt die CovPass-App doch zahlreiche Erleichterungen im Alltag. Darin befinden sich Impf-, Genesenen- und Testzertifikate, die im Eingangsbereich einer Veranstaltung kontrolliert werden und dann einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Events sicherstellen sollen. In der App werden lediglich der Name, das Geburtsdatum sowie der Status abgespeichert.

Bild: Shutterstock.com / Ralf Liebhold

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Das Bundesgesundheitsministerium hat die Unternehmen IBM, Bechtle, Ubirch und GovDigital im vergangenen März mit der Programmierung und Erstellung der CovPass-App beauftragt. Doch sollten die Kosten für die App-Entwicklung ursprünglich lediglich 2,7 Millionen Euro betragen, so werden einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge nun mehr als 15 Millionen Euro dafür fällig.

Die Gründe für die Kostenexplosion dürften mehrere Gründe haben. Nicht nur die verzögert aus Brüssel eintrudelnden Vorgaben für die App wirkten sich negativ auf die Kosten aus, auch die Verknüpfung der App mit Programmen von Arztpraxen, die Integration eines Genesenenzertifikats und der Betrieb eines Callcenters verschlangen große Geldbeträge.

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