Wieso sich eine hübsche Dame aus Weißrussland die Entwicklung eines Android-Launchers via Kickstarter finanzieren lässt

19. Oktober 2014 0 Kommentar(e)

Irina Stolbova heißt die App-Entwicklerin aus Minsk und ihr Kickstarter-Ziel ist verhältnismäßig bescheiden: 1.000 Dollar braucht Sie für ihren Launcher.

SlideUp heißt dieser Launcher und er ist auf den ersten Blick ein Launcher wie jeder andere. Auf den zweiten offenbart er aber doch einige unübliche Funktionen.

SlideUp: Diesmal wischen wir von unten nach oben (Foto: Kickstarter)

SlideUp: Diesmal wischen wir von unten nach oben (Foto: Kickstarter)

Das Besondere an SlideUp ist der Streifen am unteren Rand eines Homescreens, der mit einem Wisch nach oben jeweils zu einigen Funktionen führt.  Ein Wisch vom Telefon-Symbol nach oben bringt zum Beispiel alle Kontakte. Ein Swipe vom App Launcher-Symbol nach oben bringt dir deine Lieblings- Anwendungen auf den Bildschirm. Insgesamt gibt es vier Icons in diesem Streifen. Alle Apps, Telefon, Nachrichten und Kamera, aber es sollen im Lauf der Entwicklungszeit mehr werden, unter anderem auch ein Icon für Einstellungen, Wetter, Musik-Player und Kalender.

Nicht alles ist geschenkt

Allerdings gibt es zusätzliche Icons nicht kostenlos, vielmehr muss man dafür in die Tasche langen. Und weil sich der Launcher noch im Kickstarter-Modus befindet, gibt es unterschiedliche Angebote für Backer. Etwa 5 Dollar für die Grundversion mit 4 Tiles. Für 10 Dollar bekommt man einen weiteren, für 20 zwei zusätzliche. Und wer gar 500 Dollar springen lässt, kann sich sogar einen Tile seiner Wahl wünschen.

Das Telefon-Tile verbirgt die wichtigsten Kontakte (Foto: Kickstarter)

Das Telefon-Tile verbirgt die wichtigsten Kontakte (Foto: Kickstarter)

Ich auch, bitte!

Interessant ist die Finanzierung über Kickstarter auf alle Fälle. Zwar ist das Ziel niedrig, aber wenn es erreicht wird, könnten auch andere Entwickler auf die Idee kommen, sich ihre App-Projekte via Kickstarter finanzieren zu lassen.

Die Dame aus Weißrussland hat diesen weg jedenfalls gewählt, weil ihr offensichtlich nach einigen Monaten der Entwicklung das Geld ausgegangen ist. 1.000 Dollar ist nun wirklich ein nicht sehr hoch gestecktes Ziel. 180 hat sie schon eingesackt. Und 18 Tage läuft das Projekt noch. Wie sind gespannt.

Quelle: Kickstarter

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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