Hexapad: Nicht jedes Kickstarter-Projekt ist erfolgreich

12. Juli 2014 0 Kommentar(e)

Ein großes Tablet, das wir an die Wand hängen können. Ist das innovativ? Tomaž Jug aus Slowenien ist überzeugt und platzierte die Idee auf Kickstarter.

Hexapad nennt sich das sechseckige, mit Android betriebene Tablet mit einer Bildschirmdiagonale von 23 Zoll. Es soll dazu dienen, uns Informationen zu bieten, sei es an der Kassa des Supermarkts oder in der Ordination des Arztes, wo etwa die Reihenfolge der Patienten und die Wartezeiten angezeigt wird. Einsatzmöglichkeiten gibt es an vielen öffentlichen Plätzen.

Eine Revolution?

„Wir glauben, dass eine heimliche Revolution im Gange ist, dass Tablets bald an allen Wänden in deiner Nähe hängen werden und Hexapad wird den Weg dorthin weisen“, ist der Projektverantwortliche überzeugt. Hexapad biete nicht einfach nur die herkömmliche Kiosk Technologie, sondern ginge einen Schritt weiter.

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Es erlaubt das Streamen von Inhalten eines Smartphones auf das Tablet. So kann es etwa in Konferenzen genutzt werden, um das Bild auf dem Smartphone eines bestimmten Teilnehmers an die Wand zu streamen, damit es alle sehen können. Oder aber eine Google Tabelle oder sonst was.

Auch als Speisekarte in einem Restaurant ließe sich das Hexapad einsetzen oder um das aktuelle Wetter in einer Hotellobby anzuzeigen. Aber auch privat ließe sich das Tablet nutzen: Wer es etwa im Badezimmer neben dem Spiegel positioniert, kann bereits am Morgen alle wichtigen Informationen wie News und Aktienkurse abrufen.

Kaum Chancen für das Hexapad

Dieses Kickstarter-Projekt wird es leider nicht schaffen (Foto: Tomaz Jug)

Dieses Kickstarter-Projekt wird es leider nicht schaffen (Foto: Tomaz Jug)

Dennoch wird es wohl nicht das Hexapad sein, das den Weg ebnet für solche flexible Anzeige- und Info-Systeme, denn von den erforderlichen 150.000 Dollar wurden erst rund 4.000 eingesammelt und das Projekt läuft nur noch bis 17. Juli.

Da nützt es auch wenig, dass das Hexapad für Backers nur rund 700 Dollar kosten würde. Es ist jedenfalls einfach Geld für Kartoffelsalat einzusammeln, wie der Erfolg dieses Kickstarter-Projekts belegt.

Quelle: Kickstarter

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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