Im Test: ZTE Blade V8

Peter Mußler 4. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Im Test: ZTE Blade V8 Kommentar(e)

Mit dem Blade V8 bringt ZTE das derzeit günstigste neue Smartphone mit Doppelkamera auf den Markt. Wir sagen, wie gut es ist.

ZTE-Blade-V8

Die Blade V-Reihe von ZTE hat schon in den frühen Tagen der chinesischen Marke auf europäischem Boden für zaghafte Bewunderung gesorgt, und zwar vornehmlich wegen des schnörkellosen Äußeren: ein dünnes Aluminiumgehäuse hat einfach seinen Reiz. Beim aktuellsten Vertreter der Serie blieb dieses Verkaufsargument, dazu gesellte sich aber ein weiteres – nämlich eine Kamera, die auch Tiefeninformationen sammelt und daher nachträglich die Justierung des Schärfepunktes zulässt. Man kennt dieses Feature von HTC, Huawei und Honor. So günstig wie beim Blade V8 war es jedoch noch nie nutzbar. Und ja, die Kamera funktioniert tatsächlich, wenngleich die Übergänge vom scharfen in den Unschärfebereich zum Teil sehr hart und nicht ganz plausibel von der Software kalkuliert werden. Über einen 3D-Modus können überdies Bilder erstellt werden, die man sich später über eine VR-Bille ansehen kann. Praktisch, dass ZTE mit der Verpackung des Blade V8 gleich eine solche liefert (wenngleich auch ein wenig gebastelt werden muss). Die „normale“ Fotoleistung ist okay, aber nicht herausragend. Ähnliches lässt sich über die Recheneinheit sagen. 1,4 GHz maximale Taktfrequenz lassen keine großen Sprünge zu. Angenehm ist dagegen der interne Speicher mit 32 GB. Damit lässt sich auch ohne SD-Karte ­haushalten. Mit Kärtchen stehen aber weitere (maximal) 128 GB zur Verfügung. Der Akku ist weder Riese noch Zwerg, die Laufzeiten platzieren das Gerät ­jedoch eher im unteren Mittelfeld. Da die Batterie nicht gewechselt werden kann, steckt man das gesparte Geld am besten in eine Powerbank.

Kein Zyklop

Das Blade V8 ist weder einäugig noch riesig. Die Kameras stehen leicht hervor, dennoch bleibt das Gerät flach.

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Positiv: Die Kamera bietet bauartbedingt tolle Nachbearbeitungsoptionen. Größter Pluspunkt sind dennoch Design und Fingerprintsensor.

Negativ: Kleine Software-Mängel (Probleme mit der Play Store-App) trübten das ansonsten runde Bild ein wenig.

ZTE-Blade-V8-note

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.

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