Pop-ups auf Android blockieren

Philipp Lumetsberger 20. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Pop-ups auf Android blockieren Kommentar(e)

Egal ob Smartphone, Tablet oder PC: Werbung in Form von nervigen Bannern, Pop-ups oder Videos ist mittlerweile ein ständiger Begleiter beim Surfen im World Wide Web.

Diese kann mitunter auch gefährlich werden, da vor allem über Pop-ups Schadsoftware in Umlauf gebracht wird. Eine Möglichkeit, der schier endlosen Flut an unerwünschter Werbung Herr zu werden, bieten sogenannte Werbeblocker. Die Idee hinter diesen Programmen ist allerdings nicht neu: Bereits Anfang 2000 erschien der erste Werbeblocker für den Opera-Browser. Heute können Pop-ups und andere Werbeanzeigen in allen gängigen Browsern blockiert werden. Mithilfe dieser Blocker wird das Laden der Werbeanzeigen von vornherein unterbunden. Schadsoftware kann so wesentlich schwieriger auf den PC oder das Smartphone gelangen. Für den Nutzer ergeben sich darüber hinaus noch folgende Vorteile: Zum einen werden Webseiten schneller und mit deutlich weniger Datenvolumen geladen und zum anderen können Werbeblocker auch das automatische Sammeln der Nutzerdaten erfolgreich unterbinden.

Für werbefinanzierte Dienste hingegen entsteht jedoch der Nachteil, dass durch Werbeblocker ein wesentlicher Anteil der Werbeeinnahmen entfällt. Diese Finanzierungsform ermöglicht es gerade kleineren Anbietern, neue Apps und Programme zu entwickeln ohne den Nutzer von Anfang an dafür zur Kasse zu bitten. Werbeblocker können jedoch auch Inhalte ausfiltern, die keine Werbung sind. Der Nutzer merkt dies im Regelfall nicht, die Homepage hat für ihn jedoch nicht den vollen Inhalts- und Funktionsumfang. Einige Webseitenbetreiber nutzen mittlerweile spezielle Programme, die trotz eines aktivierten Blockers dennoch Werbung ausliefern.

Eine zuverlässige Methode um Pop-ups auf Android zu blockieren bietet der Adblocker von AdGuard. Dieser ist sowohl für den PC als auch für Android und iOS verfügbar.

AdGuard auf Android-Geräten installieren

Um den Adblocker für Android zu installieren, rufen Sie zunächst die AdGuard-Webseite über Ihren Browser auf. Wählen Sie anschließend ganz unten unter Produkte den Punkt „AdGuard für Android“ aus. Sie können nun wahlweise den Adblocker direkt herunterladen oder sich einen Downloadlink per SMS zusenden lassen.

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Wenn Sie die Webseite über Ihren PC aufgerufen haben, können Sie zusätzlich noch den Adblocker durch Scannen des angezeigten QR-Codes herunterladen. Nachdem Sie die apk-Datei erfolgreich heruntergeladen haben, müssen Sie zunächst die Installation von Anwendungen aus unbekannten Quellen erlauben.

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AdGuard Funktionsumfang & Einstellungsmöglichkeiten

Beim erstmaligen Start der App liefert Ihnen ein kurzes Tutorial ein paar nützliche Tipps. Auf dem Startbildschirm tippen Sie nun auf den Ein-bzw. Ausschalter um den Schutz zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Besonders praktisch ist zudem die auf dem Startfenster vorhandene Statistik, die Ihnen jederzeit einen Überblick darüber liefert, wie viele Anzeigen und Bedrohungen bereits erfolgreich von AdGuard blockiert hat. In der Premium-Version blockiert AdGuard darüber hinaus nicht nur Werbeanzeigen in Browsern, sondern auch in den auf Ihrem Smartphone installierten Apps und Spielen. Sowohl das verfügbare mobile Datenvolumen als auch der Akku werden mithilfe von AdGuard geschont.

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Über die Einstellungen können Sie in dem Menüpunkt „Werbeblocker“ unterschiedliche Filter, wie zum Beispiel einen Spyware-, Social-Media- oder einen Filter für mobile Anzeigen aktivieren. Darüber hinaus bietet AdGuard zahlreiche Länderspezifische Filter an, die Anzeigen auf Webseiten, die aus dem jeweiligen Land stammen, blockieren. Möchten Sie das Blockieren von Werbeanzeigen für einzelne Webseiten unterbinden, können Sie über den Punkt „Whitelist“ diese zu Ihrer Ausnahmenliste hinzufügen. Hierfür müssen Sie lediglich den Domain-Namen der Webseite eingeben.

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Unter dem Menüpunkt „Apps-Verwaltung“ werden Ihnen sämtliche auf Ihrem mobilen Gerät installierten Apps übersichtlich aufgelistet. Um detaillierte Informationen, wie beispielsweise die blockierten Bedrohungen oder Anzeigen zu erhalten, tippen Sie einfach auf die entsprechende Anwendung.

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