Neues Feature: K├Ânnen Unternehmen bald via WhatsApp mit Kunden in Kontakt treten?

Redaktion 20. Mai 2015 0 Kommentar(e)

WhatsApp als Kommunikations-Tool zwischen Unternehmen und ihren Kunden? Das k├Ânnte tats├Ąchlich wahr werden. Offenbar schielt Facebook, Mutterkonzern von WhatsApp, auf den lukrativen Business-to-Consumer-Markt (B2C) und k├Ânnte seinem beliebten Messenger bald eine entsprechende Funktion spendieren.┬á

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whatsapp

ÔÇ×Wir glauben, dass die Kommunikation zwischen Firmen und ihren Kunden ein veritables Gesch├Ąftsmodell werden k├ÂnnteÔÇť, sagte dazu David Wehner, seines Zeichens Chif Financial Officer (CFO) auf einer Konferenz im amerikanischen Boston. Die Integration solcher Features in WhatsApp berge laut Wehner gro├če Chancen, wenngleich der CFO einschr├Ąnkt, dass das eher ein l├Ąngerfristiges Anliegen sei.

Nachdem Facebook WhatsApp im vergangenen Jahr f├╝r insgesamt 22 Milliarden US-Dollar ├╝bernahm, fragten sich nicht wenige Branchenkenner, wie das soziale Netzwerk diese gigantische Summer wieder hereinfahren will. Mit der Integration der Business-to-Consumer-Kommunikation k├Ânnte das┬áSocial Network-Riese tats├Ąchlich ein profitables Gesch├Ąftsfeld gefunden haben, da Facebook die teilnehmenden Unternehmen┬áf├╝r seinen Dienst nat├╝rlich auch zur Kasse bitten w├╝rde.

WhatsApp umfasst mittlerweile mehr als 800 Millionen Nutzer ÔÇô Tendenz weiter steigend. Die kritische Masse ist also durchaus vorhanden, damit aus diesem Vorhaben ein Erfolg werden k├Ânnte. Facebook w├Ąre zudem auch nicht das erste Unternehmen mit der Idee, durch die Bereitstellung eines Kommunikations-Tools zwischen Unternehmen und Kunden Geld zu verdienen. In China macht dies bereits sehr erfolgreich WeChat vor.

Facebook Messenger & WhatsApp: Doppelte Funktionen

Interessanterweise k├╝ndigte das soziale Netzwerk vor kurzem bereits an, in den Facebook Messenger eine ├Ąhnliche Funktion zu integrieren. Hier wird man schauen m├╝ssen, wie sich die beiden Services, die dann mehr oder minder die gleichen Features bieten, miteinander leben k├Ânnen. Eine funktionstechnische Doppelung w├╝rde f├╝r Facebook auf Dauer ja kaum Sinn ergeben.

Quelle: Bloomberg (via Curved)

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