Android N: Android wird tatsächlich wie iOS

Redaktion 29. Februar 2016 0 Kommentar(e)

Wir haben bereits vieles über das Verschwinden der App-Schublade gehört, doch so wirklich glauben konnten wir die Veränderung nicht. Ein offizielles Video von Google Maps bestätigt das jetzt aber.

Auch interessant: USB Typ-C: Was bringt der neue Anschluss eigentlich?

Android_N_app_drawer_google_maps

Der Twitter-Channel von Google Maps hat ein Video veröffentlicht, auf dem ein Smartphone zu sehen ist, welches unterschiedliche Funktionen von Google Maps eindrucksvoll zur Schau stellt. Doch das ist eigentlich gar nicht der Grund für die Meldung und warum das Video durch die Medienlandschaft kursiert. Viel interessanter sind die ersten zwei Sekunden des Videos, in dem ein Nexus 6P mit vielen Google Apps zu sehen ist. Die Besonderheit: Die App-Schublade ist weg.

Google Now Launcher ohne App-Drawer

Bereits in einer Vielzahl an Gerüchten wurde uns bereits nahegelegt, dass mit der kommenden Iteration die App-Schublade verschwinden wird. Einige Smartphone-Hersteller, besonders jene aus dem asiatischen Raum, haben bereits bei ihrer hauseigenen Oberfläche auf die App-Kollektion verzichtet.

Anscheinend liebäugelt auch Google damit der App-Schublade „Lebe wohl“ zu sagen. Wo sich die Apps dann unterbringen ist derzeit noch reine Spekulationssache. Ob es eine „Suche“ geben wird, in der die Apps dann aufzufinden sind oder ob sich Google zu einer iOS-ähnlichen Lösung hinreißen lässt in dem alle Apps auf der Startseite untergebracht werden, ist noch unklar. Die breite Maße der Android-Community ist sich aber sicher, dass diese Änderung viele Nutzer verprellen wird. Schließlich hat sich Googles Android genau mit jenem App-Management von den Konkurrenten unterschieden und abgehoben.

Gerüchte sind nur humbug?

Ob sich der App-Drawer tatsächlich mit der kommenden Android-Iteration N(utella) verabschieden wird ist derzeit noch unklar. Artim von Android Police meint, dass die Gerüchte derzeit noch alle mit Vorsicht zu genießen sind und nur hochgespielt wird. Solange keine offizielle Stellungnahme oder ein wirklich eindeutiger Indiz vorliegt, glaubt er an die Gerüchte nicht.

Quelle: Twitter

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen