Facebook: So sehen die Pl√§ne f√ľr die Zukunft aus

15. April 2016 0 Kommentar(e)

Facebook ist im Umbruch Рaber keine Sorge, dass größte soziale Netzwerk der Welt bleibt auch in Zukunft in gewohnter Form bestehen. Im Hintergrund wird aber fleißig an weiteren Expansionsmöglichkeiten gearbeitet. Mark Zuckerberg, CEO, hat große Pläne. Die wollen wir euch nachfolgend etwas näher erläutern.

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Zuckerberg plant weit voraus: Es gibt je einen Plan f√ľr die n√§chsten f√ľnf und die n√§chsten zehn Jahre. Dabei handelt es sich aber nicht nur um potenzielle Partner und Zukaufsm√∂glichkeiten, vielmehr wird die Zukunft von Facebook aufgezeigt. Die soll rosig werden, was angesichts der hochtrabenden Pl√§ne auch durchaus realistisch erscheint.

Grunds√§tzlich gilt: Immer noch haben Milliarden Menschen keinen Zugriff auf das Internet – was Zuckerberg und Co. eine weitere Vermehrung der Nutzer nat√ľrlich schwierig macht, irgendwann ist eine nat√ľrliche Barriere erreicht. Priorit√§t hat also der Ausbau des Internetzugangs, auch in momentan noch finanzschw√§cheren Staaten. Au√üerdem ist der Einsatz einer k√ľnstlichen Intelligenz wohl nur noch eine Frage der Zeit, irgendwann wird Facebook tats√§chlich mit uns kommunizieren – und nicht mehr nur wir miteinander √ľber die Plattform. Facebook nimmt dann eine Art Rolle als digitaler Assistent ein und soll als zentraler Ansprechpartner f√ľr alle m√∂glichen Probleme fungieren.

Mit „Terragraph“ will man das Internet in dicht besiedelten Gebieten pushen, die Sender fungieren als offene WLAN-Netzwerke auf den Stra√üen. Mit „Project ARIES“ will man l√§ndliche Gebiete mit schnellem Internet versorgen, dabei setzt man auf besonders leistungsstarke Antennen.

 

Auf der F8, der hauseigenen Entwicklerkonferenz, wurden außerdem noch einige andere Pläne angesprochen Рdie wir kurz zusammenfassen.

  • Mit einer Live API will Zuckerberg sicherstellen, dass k√ľnftig von zahlreichen Ger√§ten (Drohnen, Smartphones, Videokameras) Live-Videos auf Facebook gezeigt werden k√∂nnen. Zudem will man sich verst√§rkt auf 360 Grad-Videos konzentrieren, Facebook plant¬†daf√ľr sogar eine eigene Kamera: Surround 360 soll die hei√üen, Codes und Design sind √∂ffentlich, selbst bauen will man das Teil n√§mlich nicht.
  • Mit Facebook Analytics sollen noch mehr Apps analysiert werden k√∂nnen. App-Anbieter sollen mit Hilfe von Facebook noch mehr Nutzer erreichen k√∂nnen.
  • Auf Facebook sollen k√ľnftig auch Links gespeichert werden k√∂nnen, beispielsweise, um Texte zu einem sp√§teren Zeitpunkt wieder finden zu k√∂nnen. Mit „Quote Sharing“ sollen au√üerdem Textstellen aus eBooks geteilt werden k√∂nnen, der Link verlinkt dann auf das originale Dokument.
  • Die k√ľnstliche Intelligenz von Facebook soll weiter verbessert werden, die Plattform soll selbstst√§ndig Personen und Inhalte erkennen k√∂nnen.
  • √úber Apps von Drittanbietern sollen Profilvideos erstellt werden k√∂nnen. „Profil Expression Kit“ nennt Facebook das, unter anderem sind MSQRD und Instagram an Bord.
  • Daneben wird auch noch an der Serverauslastung gearbeitet, au√üerdem soll Facebook Videos k√ľnftig automatisch auf etwaige Rechteverletzungen kontrollieren.

Quelle: TrendingTopics

 

 

 

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f√ľr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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