Google Assistant: Auf zur nächsten Generation oder nur heiße Luft?

Michael Derbort 19. Mai 2016 0 Kommentar(e)

Google Assistent: Das ist das neue Zauberwort, das die unaufhaltsame Fortentwicklung des Technologie-Riesen in neue Höhen schrauben soll. Dank intelligenter Algorithmen ist diese neue Schnittstelle in der Lage, ziemlich genau zu wissen (oder eben selbiges zu glauben), was der Nutzer möchte.

Sundar Pichai, CEO von Google: Die Web-Suche muss sich entwickeln und User stärker unterstützen / © Google

Sundar Pichai, CEO von Google: Die Web-Suche muss sich entwickeln und User stärker unterstützen / © Google

Ein intelligenter Chatbot soll es werden, der auf Wunsch auch Antworten auf Chats vorgibt und der unser Leben in vielerlei Hinsicht vereinfachen soll. Auch im privaten Bereich – auch in Google Home wird diese neue Technologie zu finden sein.

Und weil es so schön ist, gehört so etwas auch in einen Messenger – der neueste dazu passende Versuch aus dem Hause Google hört nun auf den Namen Allo, der bereits mit einer passenden Schnittstelle versehen ist, im Playstore aber nur auf seine Kernfunktionen beschränkt heruntergeladen werden kann.

Die Präsentation der neuen virtuellen Intelligenzbestie offenbart eines: Die Angebote sollen „smarter“ werden, die Google-Tools nehmen uns immer häufiger das Denken ab und in naher Zukunft wird es darauf hinauslaufen, dass die direkte Kommunikation mit Geräten alltäglich sein wird.

Im Moment kann Google noch nicht so ganz überzeugen. Gerade Facebook fällt durch sehr viel präziser durchdachte Konzepte auf. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, ehe die noch offenen Lücken geschlossen sind. Auch der Dauerbrenner, die Web-Suche, dürfte dann davon betroffen sein. Wir dürfen gespannt abwarten, was demnächst in diesem Bereich passieren wird.

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