Googles Künstliche Intelligenz lernt von erotischer Literatur

9. Mai 2016 0 Kommentar(e)

„Ihre Bluse sprang auf. Er wurde überwältigt durch den Anblick von heller Haut, die der rosafarbene BH in ihrem freizügigen Dekolleté freigab. Sie waren eine wunderschöne Überraschung, die Brüste, die sie in ihrem engen Hemd versteckte.“ Das ist Text, mit dem in letzter Zeit Google seine KI (Künstliche Intelligenz) gefüttert hat.

Das Lesen erotische Literatur macht KI menschlicher (Foto: Shutterstock, Jochen Schoenfeld; Beitragsfoto: Shutterstock, Nelic)

Das Lesen erotische Literatur macht KI menschlicher (Foto: Shutterstock, Jochen Schoenfeld; Beitragsfoto: Shutterstock, Nelic)

Der Grund: Das Lesen von erotischer Literatur hilft künstlicher Intelligenz, die Konversationsfähigkeit zu optimieren. Die Antworten sogenannter Bots sind dann weniger mechanisch, sondern ähneln eher jenen von Menschen, sagt Google und füttert seine Bots mit tausenden erotischer Wörter. Damit will der Suchmaschinenbetreiber seinen Sprach-Assistenten Google Now menschenähnlicher machen.

Und es dürfte funktionieren. Das Forscherteam von Google schaffte es vor kurzem, der KI Sätze zu entlocken, wie sie auch in normalen Büchern stehen könnten.

Hallo Darling, ich verzehre mich nach dir …

Und außerhalb der Google App könnte die Technologie auch für smarte Antworten in Googles Inbox (Smart Reply) sorgen. Hier soll die KI die Antworten auf eingehende Mails automatisch formulieren. Hoffentlich haben diese dann nicht einen Hauch zu viel Erotik. Mag ja auch nicht jeder – vor allem seriöse Geschäftspartner nicht.

Quelle: Buzzfeed

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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