Daddy was a Thief

Tam Hanna 14. Mai 2013 0 Kommentar(e)
Daddy was a Thief Androidmag.de 4 4 Sterne

Ein Bankbeamter verliert seinen Job. Um seine Familie nicht aushungern zu müssen, macht er sich auf den Weg, in seinen ehemaligen Arbeitsplatz einzubrechen (kostenlos).

DaddyTitel

Leider ist der etwas behäbig gebaute Mann nicht intelligent genug, um diese Aufgabe alleine zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund musst du ihm zu Hilfe kommen – das Resultat davon ist eine witzige Kombination aus Temple Run und Icy Tower.

Immer tiefer nach unten

Dummerweise ist der von deinem Alter Ego als Fluchtroute ausgewählte Turm unendlich hoch. Dank ausreichendem Fett ist es zumindest theoretisch kein Problem, von Stock zu Stock zu wechseln – ein kräftiger Sprung reicht, um die papierdünne Decke zum Einsturz zu bringen. Anfangs springst du durch leere Etagen. Leider ändert sich das spätestens nach dem fünften Stockwerk: neben diversem Mobiliar warten auch Wachmänner, kampfsportinteressierte Großmütter und sogar Schrumpfkanonen nur darauf, deinem Alter Ego das Leben interessanter zu gestalten.

Der Umgang mit den Möbeln ist dabei noch vergleichsweise einfach. Wenn du sie durch einen geschickt platzierten Sprung zerstörst oder weiter nach unten fallen lässt, so winken Bonuspunkte. Das „Katapultieren“ einer Badewanne bringt dich gleich fünf Stockwerke weiter nach unten.

Mit der Kung Fu-Rentnerin kommst du wieder nach oben – wenn du in einem oberen Stockwerk etwas vergessen hast, so ist das hilfreich. Der Wachmann und die von der Seite aus einfliegenden Raketen sind wesentlich lästiger – intimer Kontakt mit ihnen sorgt für ein verfrühtes Spielende.

In der Landschaft findest du kleine gelbe Münzen, die du durch Anspringen einsammeln darfst. Diese ermöglichen dir den Erwerb von Power-Ups.

In der Landschaft findest du kleine gelbe Münzen, die du durch Anspringen einsammeln darfst. Diese ermöglichen dir den Erwerb von Power-Ups.

Gelbe Münzen sammeln

In der Landschaft findest du kleine gelbe Münzen, die du durch Anspringen einsammeln darfst. Diese ermöglichen dir den Erwerb von Power-Ups, die dein Alter Ego stärker machen – dadurch fällt das Erreichen eines neuen Highscores leichter.

Die meisten Upgrades lassen sich allerdings auch durch geduldiges Spielen erreichen: dein Charakter gewinnt mit jeder Runde an Erfahrung. Von Zeit zu Zeit winkt dann ein Level Up mit den bekannten Konsequenzen.

Durchschnittliche Grafik

Das im Comicstil gehaltene „Daddy was a Thief“ bietet grafische Durchschnittskost – auch auf langsameren Telefonen läuft das Spiel ohne Probleme. Die Steuerung ist primitiv: wenn du nach unten möchtest, wischst du von oben nach unten über den Bildschirm. Dein Alter Ego führt diesen Befehl mit etwas Verzögerung aus – einfacher geht’s kaum.

Das im Comicstil gehaltene „Daddy was a Thief“ bietet grafische Durchschnittskost - auch auf langsameren Telefonen läuft das Spiel ohne Probleme.

Das im Comicstil gehaltene „Daddy was a Thief“ bietet grafische Durchschnittskost – auch auf langsameren Telefonen läuft das Spiel ohne Probleme.

Fazit

Daddy was a Thief beeindruckt mit Sicherheit nicht durch besonderen Tiefgang – der Titel ist vielmehr im Bereich „easy gaming“ einzuordnen. Wenn du einige Sekunden Freizeit hast und die Inbox deines Smartphones leer ist, sorgt das Spiel für Abwechslung – ein Langstreckenflug wird damit zu einer selten öden Angelegenheit…

Video

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