Google Now-Übersicht

Hartmut Schumacher 22. März 2014 0 Kommentar(e)
Google Now-Übersicht Androidmag.de 4 4 Sterne

Ursprünglich war der neue Android-Launcher nur auf dem Nexus 5 verfügbar. Nun aber ist er unter dem Namen „Google Now-Übersicht“ im Play Store auch für einige andere Geräte erhältlich. Lohnt sich der Umstieg? (kostenlos)

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Die auffälligste, wenn auch nicht die wichtigste Neuheit der „Google Now-Übersicht“ ist die Durchsichtigkeit der Status- und der Navigationsleisten am oberen und unteren Bildschirmrand. Einen richtig praktischen Nutzen hat dies zwar nicht, aber immerhin wirkt der Startbildschirm dadurch etwas größer.

Wesentlich bedeutender: Du bist jetzt nicht mehr auf lediglich fünf Startbildschirme beschränkt, sondern kannst eine größere Anzahl von Bildschirmen verwenden. Darüber hinaus ist es endlich möglich, die Reihenfolge der Startbildschirme zu verändern.

Die „Google Now-Übersicht“ stellt auf dem Startbildschirm die Apps-Symbole und ihre Beschriftungen größer dar als zuvor. Das ist lobenswert. Etwas fragwürdig dagegen ist eine Neuerung in der Apps-Schublade, die bewirkt, dass weniger Symbole auf einen Blick sichtbar sind: Auf dem Nexus 4 beispielsweise bekommst du jetzt lediglich 20 statt 25 App-Symbole zu Gesicht.

Die „Google Now-Übersicht“ ermöglicht es nun, mehr als nur fünf Startbildschirme anzulegen. – Die Möglichkeit, die Sprachsteuerung direkt auf dem Startbildschirm durch den Satz „OK Google“ einzuschalten, existiert bislang bedauerlicherweise nur dann, wenn die Sprache des Betriebssystems auf Englisch eingestellt ist.

Die „Google Now-Übersicht“ ermöglicht es nun, mehr als nur fünf Startbildschirme anzulegen. – Die Möglichkeit, die Sprachsteuerung direkt auf dem Startbildschirm durch den Satz „OK Google“ einzuschalten, existiert bislang bedauerlicherweise nur dann, wenn die Sprache des Betriebssystems auf Englisch eingestellt ist.

Verschwunden ist in der App-Schublade das Widgets-Register. Die Liste der verfügbaren Widgets lässt sich nun aufrufen, indem du erst eine leere Stelle des Startbildschirms antippst und dann die Schaltfläche „Widgets“.

Immer noch nicht vorhanden ist leider die Möglichkeit, die Programme in der Apps-Schublade anders als alphabetisch zu sortieren (beispielsweise nach ihrer Größe oder nach ihrem Datum).

Hauptsächlich für Nexus-Geräte gedacht

Die „Google Now-Übersicht“ ist offiziell auf Nexus-Smartphones und -Tablets lauffähig, die die Aktualisierung auf die Android-Version 4.4 erhalten haben – also auf den Modellen Nexus 4, 7, 10 und natürlich 5. (Ebenfalls kompatibel ist die Software mit aktualisierten „Google Play Edition“-Geräten, die allerdings in Deutschland nicht erhältlich sind.)

Der linke Startbildschirm ist fest für das Anzeigen der „Google Now“-Informationen reserviert. – Mit Hilfe der Systemeinstellungen kannst du zwischen dem bisherigen und dem neuen Launcher hin- und herschalten.

Der linke Startbildschirm ist fest für das Anzeigen der „Google Now“-Informationen reserviert. – Mit Hilfe der Systemeinstellungen kannst du zwischen dem bisherigen und dem neuen Launcher hin- und herschalten.

Fazit

Die „Google Now-Übersicht“ ist ein schneller, schön anzusehender und relativ bequemer Launcher – und stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber ihrem Vorgänger dar. Es gibt im Play Store allerdings eine ganze Reihe von Launchern, die weitaus flexibler und komfortabler sind.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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