Bierglas soll Verwendung von Smartphones in Kneippen einschränken

Redaktion 19. Juni 2013 2 Kommentar(e)

Die Brasilianer beweisen wieder einmal, dass sie ein sehr geselliges Volk sind. In einer Bar in Sao Paulo verhindert ein spezielles Bierglas die Benutzung des Smartphones. Wie sie das anstellen, erfahrt ihr hier.

Wer kennt das nicht? Du triffst dich gemütlich mit Freunden in einer Bar, um ein Bierchen zu zischen. Doch kaum haben sich alle hingesetzt, hat der Erste bereits sein Smartphone in der Hand und postet wie wild drauf los. Sofort zücken die Restlichen ihr Handy, um den geistreichen Tweet zu lesen und zu kommentieren. Adieu Gespräch, Holá Schweigen. Diesem Verhalten schiebt jetzt eine Bar in Brasilien den Riegel vor.

Das Offline Glas

Die Werbeagentur Fischer & Friends designte für diesen Zweck ein spezielles Bierglas. Der Boden ist so ausgeschnitten, dass das Getränk nur mit Hilfe eines Smartphones stehen kann. Da bleiben nur zwei Optionen: entweder Smartphone oder Alkohol. Der Salve Jorge Bar gefiel diese Idee so gut, dass sie das „Offline Glas“ sofort einführte.

Flavius Cinira, einer der Besitzer der Bar, sagte: „Der Spirit des Salve Jorges ist es, Freunde zusammenzubringen und ihnen eine freundliche Umgebung, mit gutem Essen und kaltem Bier, zu bieten.“ Wanderley Romano, Geschäftskollege, fügte hinzu, dass das Offline Glas genau dies verkörpere. Es sei eine Einladung um die Online-Welt zu vergessen und gemütlich mit Freunden zu plaudern.

Mehr reden, weniger posten! (Quelle: androidnext.de)

Mehr reden, weniger posten! (Quelle: androidnext.de)

Natürlich nahm man auch Rücksicht auf die Mobilgeräte. Die Form und Größe des Glases hindern nämlich das Kondenswasser daran, das Smartphone zu beschädigen. Des Weiteren wurde es so designt, dass es mit den verschiedensten Handys benutzt werden kann. Genaue Details sind jedoch nicht bekannt.

Das Offline Glas wird sich natürlich nicht durchsetzen. Es pflegt aber den sozialen Kontakt. Jene, die gerne mal ein Tröpfchen Bier verschütten, sollten aber gewarnt sein.

Was denkt ihr? Guter Einfall oder Smartphone-Zerstörer?

Quellen: telegraph, phonearena

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen