Freemium-Apps als Goldgrube: 98 Prozent des Umsatzes stammt von Gratis-Apps mit In-App-Käufen

Redaktion 25. Juni 2014 0 Kommentar(e)

Freemium-Apps werden von vielen als Plage  angesehen, aber zumindest lukrativ sind sie: Rund 98 Prozent des Umsatzes im Play Store stammen laut einer neuen Analyse von Spielen und Anwendungen, die aufs Freemium-Modell setzen. 

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Wohl kaum etwas spaltet Android-Nutzer so sehr wie der noch immer ungebrochene Trend zum Freemium-Modell. Während die einen Freemium-Apps geradezu verabscheuen, freuen sich die anderen, dass sie qualitativ hochwertige Anwendungen und Spiele gratis bekommen und nur bei Bedarf einen In-App-Kauf tätigen müssen. Für die Entwickler scheint sich das Freemium-Modell hingegen durchgesetzt zu haben: Mehr als 98 Prozent der Umsatzes stammt von den kostenlosen Apps mit In-App-Käufen, wie eine neue Studie belegt.

Mehr als 1,5 Millionen Anwendungen gibt es im Play Store und laut App Annie kommen 98 Prozent aller Umsätze von Freemiun-Apps. (Bild: Screenshot/Google Play Store)

Mehr als 1,5 Millionen Anwendungen gibt es im Play Store und laut App Annie kommen 98 Prozent aller Umsätze von Freemiun-Apps. (Bild: Screenshot/Google Play Store)

90 Prozent der Umsätze kommen von Freemium-Spielen

Die Zahlen kommen von Marktforschungsunternehmen App Annie und zeigen das rasante Wachstum der Freemium-Apps. Rund 98 Prozent aller Umsätze werden aus dem Vertrieb von Freemium-Apps generiert, wie die Marktforscher mitteilen. Den Löwenanteil machen dabei Spiele aus, die für gut 90 Prozent der Umsätze verantwortlich sind. Auch der Google Play Store selbst hat ein rasantes Wachstum erlebt: Die Zahl der verfügbaren Apps ist seit Mitte 2013 von 1 Millionen auf aktuell 1,5 Millionen angestiegen. Downloads aus dem Play Store haben ebenfalls einen massiven Anstieg erlebt und legten innerhalb des letzten Jahres um 50 Prozent zu.

Japan ist umsatzstärkstes Land

Die stärksten Umsätze konnten Entwickler übrigens im japanischen Play Store verbuchen: Das Land der aufgehenden Sonne ist Nummer 1 wenn es um Umsätze geht. Die USA haben Südkorea vom zweiten Platz verdrängt, das geteilte Land rangiert nun auf Platz 3 der umsatzstärksten Länder für Android-Apps. Deutschland folgt, jedoch weit abgeschlagen, auf dem vierten Platz. Hierzulande fiel aber das Wachstum enorm hoch aus: Innerhalb eines Jahres sind die Umsätze um das 3,5-fache gestiegen, wie App Annie bemerkt – mehr, als in allen anderen Regionen. Schlechter sieht es dagegen bei den absoluten Download-Zahlen aus, denn hier liegt Deutschland nur auf den achten Platz.

Was haltet ihr denn vom Siegeszug der Freemium-Apps? 

Quelle: App Annie (via WinFuture)

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