Gerücht: Google zwingt Hersteller künftig zur Vorinstallation aktueller Android-Versionen

11. Februar 2014 1 Kommentar(e)

Angeblich will Google künftig Hersteller von Smartphones und Tablets dazu zwingen, eine möglichst aktuelle Android-Version auf neuen Geräten vorzuinstallieren. Nur bei einer aktuellen Version erhält der Hersteller ein Zertifikat, das den Einsatz von Google Mobile Services, beziehungsweise Google Apps (Play Store, Gmail, Maps, etc.) erlaubt.

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Wie aus der Tabelle hervorgeht, endete das Zeitfenster, in dem neue Geräte mit Android 4.1 oder niedriger für Google Apps zertifiziert werden können, am 1. Februar 2014. Im Klartext bedeutet das, dass jeder Hersteller, der in diesem Moment Google Apps auf seinem neuen Smartphone oder Tablet vorinstallieren möchte, dieses mit Android 4.2 oder höher ausliefern muss.

Das Zeitfenster für Android 4.2 schließt sich aber bereits am 24. April 2014, für Android 4.3 am 31. Juli 2014. Einzig Android 4.4 hat aktuell noch keinen Termin für ein Ende des Zeitfensters. Diese Deadline wird mit Release von API level 20 bekannt gegeben, also voraussichtlich im Mai im Zuge der Google I/O und der Vorstellung der nächsten Android-Version.

Wichtig ist, dass sich diese Maßnahmen nur auf NEUE Geräte beziehen, also nicht auf bereits existierende Produkte, die sich bereits auf dem Markt befinden. Es muss also niemand fürchten, auf seinem älteren Android-Smartphone oder -Tablet plötzlich keine Google Apps mehr nutzen zu können.

Fazit

Obwohl noch nichts offiziell bestätigt wurde, würde ein derart drastischer Schritt vor dem Hintergrund  aktueller Versions-Verteilungszahlen durchaus Sinn machen. Demnach dominierte Anfang Februar 2014 Android 4.1 – 4.3 aka Jelly Bean mit rund 60 Prozent. Die neueste Version Android 4.4 KitKat kommt immer noch auf nur 1,8 Prozent.

Quelle: androidpolice.com

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