Microsoft behauptet Android wäre ein … Haufen und vergisst dabei das Wichtigste

Redaktion 7. Mai 2015 6 Kommentar(e)

Das Unternehmen aus Redmond nimmt kein Blatt vor den Mund und lästert jetzt gegen Google und im speziellen gegen Android. Der Suchmaschinen-Gigant lasse seine Nutzer ungeschützt und kümmere sich nicht genug um sie, so der Konzern. Dabei lässt man aber einen ganz wichtigen Aspekt außer Acht.

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Die Update-Politik von Google lässt viele Wünsche offen, darüber müssen wir uns vermutlich nicht unterhalten und wenn wir uns ehrlich sind, ist das der einzige große Kritikpunkt an Googles Betriebssystem. Natürlich macht sich das die Konkurrenz zu Nutze und nimmt diese „Schwachstelle“ als Zielscheibe her. Vor allem Apple hat eigentlich immer gegen das Betriebssystem aus Mountain View gewettert.

Ein riesiger … Haufen an Code

Umso verwunderlicher ist es, dass sich gerade Microsoft hinstellt und einfach mal eine Aussage raushaut, die den einen oder anderen doch etwas verwundert. Laut Windows-Chef Terry Myerson liefere Google einen riesigen …. Haufen an Code ab. Google übernehme ihm zufolge keine Verantwortung dafür, die Geräte der Kunden auf den neuesten Stand zu bringen und zu aktualisieren. Damit sind die Nutzer extrem lange zunehmender Sicherheitslücken ausgesetzt.

Google trägt wenig Schuld

Obwohl Myerson mit dieser Aussage Salz in eine relevante Wunde des Betriebssystems streut, so ist es dennoch nicht ganz so einfach, wie der Windows-Chef die Situation schildert. Immerhin ist Google nicht dafür verantwortlich, dass der Hardware-Hersteller das Update für seine Geräte bereitstellt – auch wenn man hier etwas Druck ausüben könnte. Was die Veröffentlichung des Quellcodes einer neuen Version betrifft, kann man Google keine Vorwürfe machen und auch bei den Nexus-Geräten bleiben bei der Wartezeit kaum Wünsche offen. Schon nach wenigen Tagen werden die Smartphones mit Vanilla Android via OTA-Update auf den neusten Stand gebracht.

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Die Google Play Services

Zu guter Letzt gibt es aber noch einen wirklich wichtigen Aspekt, der unbedingt beleuchtet werden muss und zwar sind das die Google Play Services. Google hat auf der eigenen Entwicklerkonferenz Google I/O verkündet, dass 93 Prozent aller Android-Geräte mit der neuesten Version der Google Play Services laufen. Da das Unternehmen aus Mountain View mittlerweile enorm viele Aspekte über diese Dienstleistung abwickelt und sie alle sechs Wochen auf den neuesten Stand bringt, ist die Fragmentierung der Android-Versionen – zumindest was die Sicherheitslücken betrifft – deutlich unerheblicher, als uns der Windows-Chef weiß machen will.

Bei Microsoft sieht es nicht besser aus

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“ Dieses Sprichwort scheint Myerson wohl nicht zu kennen oder zumindest für eine Weile ausgeblendet zu haben, denn auch bei Microsoft gab es schon das eine oder andere Update-Debakel. Nur zur Erinnerung: Die Windows Phone 7-Geräte wurden beispielsweise nicht auf Windows Phone 8 aktualisiert und auch die Windows RT-Gerätschaften werden ohne Windows 10 auskommen müssen. Damit hat Microsoft also unter anderem Devices in den eigenen Reihen, die nicht ein einziges Update auf eine größere neue Version zu Gesicht bekommen haben.

Quelle: TheVerge (via: WebStandard, AndroidCentral)

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