20 Prozent der jungen Erwachsenen benützen ihr Smartphone während des Sex

Hartmut Schumacher 26. Oktober 2014 0 Kommentar(e)

Es gibt Situationen, in denen sich eigentlich der Griff zum Smartphone verbietet. Erstaunlich viele Menschen können aber auch bei intimen Beschäftigungen nicht die Finger von ihrem digitalen Begleiter lassen.
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20 Prozent der jungen Erwachsenen benützen ihr Smartphone sogar während des Sex. Berücksichtigt man auch Erwachsene, die älter als 34 Jahre alt sind, dann liegt dieser Prozentsatz immerhin noch bei 9 Prozent.

Entnehmen lässt sich dies der Untersuchung „Mobile Consumer Habits“, die das Marktforschungsunternehmen Harris Interactive im Auftrag der IT-Sicherheitsfirma Jumio in den USA durchgeführt hat.

Smartphone im Kino, in der Kirche und unter der Dusche

Weitere Erkenntnisse dieser Studie:

72 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Smartphone die meiste Zeit nicht weiter als 1,5 Meter von ihnen entfernt ist. 35 Prozent haben ihr Mobiltelefon schon einmal im Kino verwendet, 33 Prozent während einer Verabredung zum Abendessen, 32 Prozent während einer Schulveranstaltung, 19 Prozent in der Kirche und 12 Prozent unter der Dusche.

Trotz zahlreicher Warnungen und Gesetze gaben 55 Prozent der Befragten zu, ihr Smartphone schon einmal während des Autofahrens benützt zu haben.

12 Prozent der Befragten, die sich in einer Beziehung befinden, sind der Meinung, ihr Smartphone wirke sich schädlich auf diese Beziehung aus.

Neugier – und Angst vor Datendiebstahl

59 Prozent verwenden ein Kennwort, um ihr Smartphone zu schützen. Und sie wissen, warum. Denn 29 Prozent gestanden ein, auf dem Smartphone anderer Menschen herumspioniert zu haben.

Die größten Sorgen beim Verlust eines Smartphones sind für die Befragten der Diebstahl von persönlichen Informationen (65 Prozent), das Verlieren des Kontakts mit Bekannten (58 Prozent), Anrufe, die in ihrem Namen getätigt werden, (39 Prozent) sowie unbefugtes Nutzen der Konten ihrer sozialen Netze (33 Prozent) und der Möglichkeit, mit dem Smartphone zu bezahlen (26 Prozent).

Der Kommentar von Marc Barach, Chief-Marketing- und Strategy-Officer bei Jumio: „Die Menschen betrachten ihre Smartphones als Erweiterung von sich selbst und nehmen sie überallhin mit – sogar an die ungewöhnlichsten Orte. Und Panik setzt ein, wenn sie von ihren Geräten getrennt werden.“

Marc Barach, Chief-Marketing- und Strategy-Officer bei der IT-Sicherheitsfirma Jumio: „Die Menschen betrachten ihre Smartphones als Erweiterung von sich selbst und nehmen sie überallhin mit – sogar an die ungewöhnlichsten Orte.“ (Foto: Jumio)

Marc Barach, Chief-Marketing- und Strategy-Officer bei der IT-Sicherheitsfirma Jumio: „Die Menschen betrachten ihre Smartphones als Erweiterung von sich selbst und nehmen sie überallhin mit – sogar an die ungewöhnlichsten Orte.“ (Foto: Jumio)

Quelle: Jumio

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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