Android-Macher Andy Rubin verlässt Google

Redaktion 31. Oktober 2014 0 Kommentar(e)

2003 hat Andy Rubin das mobile Betriebssystem Android gegründet, welches dann 2005 von Google übernommen wurde. Zusammen mit dem System wurde auch Rubin selbst als Chefentwickler in das Google-Universum integriert, wobei er jetzt seine Google-Karriere an den Nagel hängt.

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Andy Rubin verlässt Google und widmet sich dem Hardware-Sektor.

Andy Rubin verlässt Google und widmet sich dem Hardware-Sektor.

Andy Rubin hat bereits eine extrem erfolgreiche Karriere hinter sich gebracht. Nachdem er als Softwareentwickler bei Apple gekündigt hat, gründete er später viele kleine Unternehmen, die dann auch von größeren Konzernen verschluckt wurden. So geschah es auch im Falle von Android im Jahr 2005. Mit der Übernahme ist auch Rubin zum Suchmaschinengiganten gewechselt und hat seit jeher sein kleines Baby als Chefentwickler betreut. Gegenüber dem Wall Street Journal hat er jetzt aber seinen Rücktritt kundgetan. Überraschend ist der Rücktritt des Chefentwicklers nicht wirklich, denn bereits im März hat Rubin sein Amt in der Entwicklungsabteilung von Android niedergelegt und sich stattdessen dem Gebiet der Roboter zugewendet.

Den Infos zufolge wird sich Rubin mit einer Plattform beschäftigen, die Hardware Startups eine Hilfestellung sein soll. Wenn jemand dafür qualifiziert ist, dann ist das mit Sicherheit Rubin, denn der ehemalige Chefentwickler von Android hat sich bereits in den letzten Monaten intensiv mit der Materie der Roboter beschäftigt. Er bringt also ganz klar das gewisse Know-How aus diesem Bereich mit.

Alles Gute Andy!

Googles CEO Larry Page hat auch bereits den Rücktritt von Rubin mitbekommen und wünscht ihm natürlich alles Gute auf dem weiteren Weg. Außerdem dankt der Google-Chef Rubin für Android, das Betriebssystem, welches täglich Millionen von glücklichen Nutzern verwenden. Auch wir wollen uns bei Rubin für dieses Geschenk eines technologischen Meisterwerks bedanken und wünschen auf dem weiteren Weg Alles Gute.

Quelle: Wall Street Journal (via: TheVerge)

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