Apples Smartwatch wird den Namen iTime tragen und aus zwei Modulen bestehen

Daniel Kuhn 23. Juli 2014 1 Kommentar(e)

Mit dem Verkaufsstart der ersten Android Wear-Geräte kommt langsam Fahrt in den Smartwatch-Markt. Einen deutlich größeren Schub dürfte die Smartwatch von Apple bringen, die einem neuen Patentantrag zufolge wohl nicht iWatch sondern iTime heißen und aus zwei Modulen bestehen wird.
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Bekanntlich hat Apple einen großen Namen und wenn das Unternehmen aus Cupertino etwas auf den Markt bringt, bekommen es auch Technik-uninteressierte Nutzer mit und will die Neuigkeit haben. Aus diesem Grund kann man auch davon ausgehen, dass der Verkaufsstart der Apple-Smartwatch dem bisher mäßig erfolgreichen Wearable-Devices-Markt die nötige Starthilfe geben wird, was auch anderen Herstellern, wie zum Beispiel dem Android-Wear-Zirkel, den lang erhofften Erfolgsschub bescheren könnte. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Smartwatch iWatch heißen wird – doch damit haben wir uns offenbar getäuscht, denn ein neuer Patentantrag von Apple enthüllt einen neuen Namen: iTime.

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Neben dem Namen erfahren wir aber noch mehr Details zum Android-Wear-Konkurrenten aus Cupertino. So besteht die iTime aus zwei Modulen. Zum einen dem Hauptteil mit Display, den man aus dem anderen Teil mit Armband herausnehmen kann. Der Armband-Teil verfügt dabei über zusätzliche Sensoren, die die Funktion der iTime nochmals erweitern sollen. Klingt zwar erst mal nach einer netten Idee, bringt aber wie bei Samsungs Gear-Smartwatches das Problem mit sich, dass die Armbänder nicht ohne weiteres getauscht werden können – oder falls doch, zumindest sehr teuer sein dürften.

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Natürlich können auf dem Display mit Touchscreen Benachrichtigungen und Informationen vom Smartphone abgerufen werden. Soweit nichts, was wir nicht von Android Wear und unzähligen anderen Smartwatches bereits kennen. Aber Apple wäre nicht Apple, wenn das eigene Ökosystem nicht massiv unterstützt würde. Die iTime kann nicht nur mit einem iPhone kommunizieren, sondern über ein sogenanntes „personal wireless environment“ auch mit iPads, iMacs und MacBooks kommunizieren, wenn diese sich in der Nähe befinden.

Ob diese Details, zusammen mit den bisherigen Gerüchten zu der iWatch iTime, allerdings tatsächlich den erhofften Erfolg auf dem Massenmarkt bringen können, bleibt abzuwarten und hängt auch von weiteren Faktoren wie Akkulaufzeit, Bedienung und Design ab. Aber auch wenn der große Erfolgsschub ausbleiben sollte, ein bisschen Bewegung wird zumindest auf den Smartwatch-Markt kommen.

Quelle: USPTO (via Mobile Geeks)

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