Intel stellt nächste Woche 64 Bit-Prozessoren für mobile Geräte vor

Redaktion 31. Mai 2014 0 Kommentar(e)

Während Qualcomm bereits eine Reihe von 64 Bit-Prozessoren vorgestellt hat, müssen die restlichen Hersteller noch nachziehen. Auch der Chiphersteller Intel will den Anschluss in diesem Segment nicht verpassen und zeigt uns deshalb nächste Woche seine neuesten mobilen CPUs.

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Foto: iStock_000014764400 (crstrbrt)

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Mit Hilfe der neuen 64 Bit-Architektur sollen die Smartphones und Tablets wie wir sie kennen noch schneller werden. Die Gründe für den Performance-Schub und welche Vor- und ggfs. Nachteile das mit sich bringt, haben wir in diesem Artikel beleuchtet.

Nächste Woche wird auch Intel die ersten mobilen Prozessoren vorstellen, die auf der 64 Bit-Architektur basieren. Die Computex, die in ein paar Tagen in Taipei stattfinden wird, bildet den Rahmen für diese Präsentation. Unter dem Codenamen Moorefield sollen die Chips diverse Smartphones und Tablets bis zu 8 Zoll antreiben. Die beiden CPUs Atom Z3560 bzw. Z3580 sind dieser Plattform entsprungen und mit vier Kernen ausgestattet. Eine Verbesserung bringen die neuen Chips nicht nur in Sachen Energie-Effizienz und Leistung, sondern auch hinsichtlich Abwärme.

LTE ist mit an Bord

Zusätzlich hat Intel auch an der Unterstützung von LTE gearbeitet. Der neueste XMM 7260 LTE-Advanced-Chip sorgt für eine Kompatibilität von CAT-6 und soll somit Transferraten von bis zu 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s Upload ermöglichen.

Zu den Leistungsdaten der Prozessoren: Die Chips werden im 22 Nanometer-Verfahren gefertigt und takten mit einer Frequenz von 2,3 GHz pro Kern. Für ausreichend Rechenpower für grafikintensive Anwendungen sorgt noch eine Power-VR-G6430-GPU.

Das alles klingt zumindest schon einmal auf dem Papier vielversprechend. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Leistung in der Praxis stimmt und dass dann die Hardware-Hersteller den Chip auch in die Geräte packen. Andernfalls wird Qualcomm wohl alleiniger Herrscher am Olymp der mobilen Prozessoren bleiben.

Quelle: cnet

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