Console OS: Kickstarter-Projekt will natives Android endlich auf den PC bringen

Redaktion 16. Juni 2014 3 Kommentar(e)

Wer bisher Android auf dem PC ausführen wollte, der musste sich einen Emulator wie Bluestacks herunterladen oder auf viele Features des Betriebssystems verzichten. Dies könnte schon bald der Vergangenheit angehören, denn ein Kickstarter-Projekt bringt jetzt natives Android auf den PC.

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Normalerweise werden auf Kickstarter immer interessante Gadgets vorgestellt und versucht zu finanzieren. Dieses Mal ist aber ein Betriebssystem an der Reihe, welches natives Android auf den Computer bringen soll und auf den Namen Console OS hört. Der größte Vorteil von nativem Android liegt vor allem in der Performance. Da das System auf die vollen Ressourcen der Maschine zurückgreifen kann, ist das Ganze viel schneller als ein emuliertes Betriebssystem.

Das System kann ganz einfach als Dual-Boot Betriebssystem auf deinem Rechner installiert werden. So hast du zum Beispiel die Möglichkeit zwischen Android und Windows ganz einfach zu wechseln. Aufgrund der enormen Leistung werden die Apps beim Drücken des Multitasking-Buttons richtig pausiert und du kannst nach getaner Arbeit ohne Verzögerung wieder in die App zurückwechseln.

10 Dollar für natives Android am PC

Du hast die Möglichkeit dir mit einer Unterstützung von nur 10 Dollar ein Exemplar von Console OS zu sichern. Allerdings kann man das System nicht einfach auf jeder Maschine installieren, denn das Ganze muss an die unterschiedlichen Hardware-Kombinationen individuell angepasst werden. Mit dem Kauf von Console OS erhältst du auch noch die Möglichkeit dem Team dein System mitzuteilen, sodass du das Betriebssystem auch installieren und verwenden kannst.

Das Projekt wird noch bis 11. August 2014 auf Kickstarter nach Unterstützern suchen. Es ist davon auszugehen, dass Console OS das Ziel von 50.000 US-Dollar erreichen wird, da bereits jetzt über 25.000 Dollar gespendet wurden. Wir sind schon gespannt, ob die Macher des Systems tatsächlich das halten können, was sie versprechen.

Quelle: Kickstarter

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