LazeeEye macht dein Android-Phone zu einer 3D-Kamera

27. Mai 2014 0 Kommentar(e)

Und schon wieder gibt es ein interessantes Kickstarter-Projekt, über das wir berichten müssen: Ein kleiner Aufsatz auf das Smartphone soll selbiges in eine 3D-Kamera verwandeln.

LazeeEye heißt dieses Wunderding. Hardwareseitig wird dein Smartphone um einen Gerät erweitert, das Laserstrahlen aussendet. Softwareseitig kommt eine Stereo-Bildverarbeitungs-App zum Einsatz.

Ein Prototype existiert bereits (Foto: Heuristic Labs)

Ein Prototype existiert bereits (Foto: Heuristic Labs)

Und so soll das Gerät arbeiten: Heuristic Labs, der Hersteller, stattet das Smartphone mit einem zweiten Auge aus. Das eine Auge bildet die bestehende Smartphone-Kamera – die Linse empfängt passiv das ankommende Licht. Das zweite Auge steckt hingegen in dem Hardwareaufsatz, der oben auf dem Smartphone angedockt wird. Dieses Auge ist aktiv und projiziert Laserstrahlen auf das abzubildende Objekt, von wo aus sie wieder auf die Kamera-Linse geworfen werden. Auf diese Weise ist es möglich, Tiefeninformationen zu erfassen.

Auch interessant: Ein via Kickstarter finanziertes Smartphone Case mit 6 programmierbaren Hardwaretasten

Viele Anwendungsmöglichkeiten

Anwendungsgebiete gibt es in Hülle und Fülle: Etwa das Erfassen von Modellen für den 3D-Druck oder das nachträgliche Ändern des Beleuchtungswinkels oder auch Augmented-Reality-Anwendungen bzw. Spiele.

Ein schlafendes Mädchen in 3D (Foto: Heuristic Labs)

Ein schlafendes Mädchen in 3D (Foto: Heuristic Labs)

LazeeEye wird über Kickstarter finanziert, dabei sollen 250.000 Dollar eingesammelt werden. Bislang sind es rund 200.000, es sollen also in den verbleibenden Tagen bis zum 31. Mai noch 50.000 eingenommen werden. Du kannst mithelfen, indem du z.B. 50 Dollar spendest. Dafür bekommst du das LazeeEyye Do it yourself-Hardware Kit voraussichtlich bereits im Juni 2014 zugeschickt.

In diesem Video kannst du beobachten, wie das Ganze funktioniert:

Quelle: Kickstarter

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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