Verstecktes Feature macht das Samsung Galaxy S5 zum Babyfon

Redaktion 31. März 2014 0 Kommentar(e)

Das Samsung Galaxy S5 als Babysitter: Mit der Funktion „Baby Cry Detector“ wird das S5 zum Babyfon. Das neue Feature funktioniert allerdings nur mit einer Gear-Smartwatch. 

Im Englischen gibt es da netten Ausdruck, der eine ganz spezielle Konzernstrategie sehr bildlich auf den Punkt bringt: Throwing Spaghetti at the Wall. Einfach möglichst viele Dinge ausprobieren und hinterher sehen, was davon Erfolg hat. Oder aufs Bild bezogen: welche einzelne Spaghetti an der Wand kleben bleibt. Samsung fährt diese Strategie.

Das südkoreanische Unternehmen packt seit jeher TouchWiz mit jedem erdenklichen Feature voll, in der Hoffnung, dass irgendetwas beim Kunden Anklang findet. Neuste Idee der Samsung-Entwickler: Das Samsung Galaxy S5 zum Babyfon umfunktionieren.

Nur mit Gear-Smartwatch

„Baby Crying Detector“, so die etwas ungelenke Bezeichnung für ein Feature aus dem Samsung Galaxy S5, das bislang in allen Berichten zum S5 untergegangen ist und jetzt vom malaysischen Technologie-Blog SoyaCincau entdeckt wurde. Die Funktion ist recht simpel und kurz zu beschrieben: Das Galaxy S5 nimmt via Mikrofon das Weinen des Babys auf und sendet ein Alarmsignal an eine verbundene Gear-Smartwatch, die dann mit einer Vibration am Handgelenk aufs weinende Kind aufmerksam macht.

Der Baby Crying Detector macht aus dem Samsung Galaxy S5 ein Babyfon. (Bild: SoyaCincau)

Der Baby Crying Detector macht aus dem Samsung Galaxy S5 ein Babyfon. (Bild: SoyaCincau)

Mögliche Gesundheitsrisiken?

Die Funktion, die sich wohl unter dem Menüpunkt Eingabehilfen versteckt, wurde bisher noch nicht getestet. Ein kleinen Nachgeschmack hinterlässt dieses Feature aber bereits jetzt schon. Man muss wahrlich kein Strickpulli tragender und Bionade trinkender Öko sein, um auf die naheliegende Idee zu kommen, dass es vielleicht nicht das Beste wäre, ein Mobilfunkstrahlen sendendes Smartphone neben einem Baby zu deponieren. Das weiß anscheinend auch Samsung und so wird empfohlen, das Galaxy S5 mindestens einen Meter entfernt zum schlafenden Kind aufzustellen. Ob ein Meter Abstand gegen mögliche Gesundheitsrisiken schützt, sei mal dahingestellt.

Keine neue Idee

Smartphones als Babyfon zu nutzen, ist wahrlich keine neue Idee. Diverse Anwendungen im Play Store ermöglichen bereits heute und ohne zusätzliche Kosten, die eigenen Mobilgeräte zur Überwachung des schlafenden Nachwuchses zu benutzen. Eine dieser Anwendungen ist beispielsweise Dormi – Bayb Monitor, die wir Anfang des Monats getestet und mit der vollen Punktzahl von fünf Sternen ausgezeichnet haben.

Was haltet ihr von Samsungs Idee, das S5 zum Babyfon zu machen? 

Quelle: SoyaCincau (via SmartDroid, Curved)

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