Unglaublich: 20 schwer bewaffnete Männer überfallen Samsung-Fabrik und stehlen 40.000 Geräte

9. Juli 2014 0 Kommentar(e)

Während in Brasilien alles auf den Fußball schaut, haben einige schwer bewaffnete Männer eine Samsung-Fabrik in Sao Paolo geplündert.

Die Bande näherte sich dem Firmengelände in der Nachschicht am vergangenen Montag in einem Firmenbus und nahm gleich einmal acht Angestellte gefangen. Sie nahmen den Arbeitern die ID-Karten ab und zwei davon als Geisel mit ins Gebäude. Die restlichen sechs wurden laut Polizei an einen bisher unbekannten Platz entführt.

Sieben LKW voll Diebesgut

Im Inneren der Fabrik überwältigten die Diebe dann die Wachleute, räumten drei Stunden lang die Lager leer und verfrachteten die gestohlenen Elektronikteile auf sieben mitgebrachte LKW, ließ Polizeileutnant Victor Chaves aus Sao Paolo wissen. Einige Arbeiter wurden in einem separaten Bereich gefangen gehalten und andere wurden aufgefordert, ihre Handys abzugeben, um nicht in Versuchung zu kommen, die Polizei zu rufen.

Die Samsung-Fabrik in Campinas, Sao Paolo, wurde Opfer eines Raubüerfalls (Screenshot Google Maps)

Die Samsung-Fabrik in Campinas, Sao Paolo, wurde Opfer eines Raubüerfalls (Screenshot Google Maps)

Die Polizei vermutet, dass es sich um 20 Männer handelte, die zusammen mehr als 40.000 Produkte entwendet haben. Sie schätzte den Wert der gestohlenen Ware zunächst auf rund 36 Millionen US-Dollar, Samsung hingegen ließ wissen, dass es nur 6 Millionen seien. 36 Millionen ergäbe bei 40.000 Geräten immerhin 900 Dollar pro Teil, bei 6 Millionen kommen wir auf rund 150 Dollar.

Im Moment werden Überwachungsvideos ausgewertet und es wird geprüft, ob die Diebe identifiziert werden können. Die Polizei vermutet jedenfalls, dass die Diebe mit ortskundigen Mitarbeitern zusammengearbeitet haben, weil ein Verbrechen dieser Größenordnung ohne genaue Kenntnis des Firmengebäudes unmöglich sei.

Quelle: Yahoo News

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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