Im Test: Galaxy XCover 4

Peter Mußler 12. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Im Test: Galaxy XCover 4 Kommentar(e)

Mit seinen Geräten für die „Grobiane unter den Handy-Nutzern“ lässt sich Samsung stets zwei Jahre Zeit. Die sind jetzt vorbei. 

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In schöner Regelmäßigkeit bringt der koreanische Elektronik-Koloss ein Smartphone-Modell mit Namen Galaxy Xcover auf den Markt, das den Entdeckern unserer Welt ein solider Begleiter in allen Lebenslagen sein soll. 2011 das erste Xcover, 2013 das Xcover 2, 2015 Generation 3 und jetzt eben das Xcover 4. Die „Halbwertszeit“ dieser robusten Geräte ist damit doppelt so lange wie die der anderen Modelle der Marke. Woran das liegt? Nun, Outdoor-Fans, Archäologen oder Landwirte, die auf ein solch grobschlächtiges Gerät mit echten Nehmerqualitäten stehen, legen von Natur aus wohl eher weniger Wert auf noch schnellere Prozessoren, größere Displays, höhere Bandbreiten und immer rundere Gehäuse aus feinsten Materialien. Ein jährliches Update würde wahrscheinlich nur den Gewinn senken, nicht aber die Absatzzahlen erhöhen.

Wir fassen die wichtigsten Änderungen durch den Modellwechsel zusammen: Das Display ist beim Normmaß von 5 Zoll angekommen, löst nun immerhin in HD auf und ist auch deutlich heller als bisher. Das ist ein spürbarer Zugewinn. Auch beim Speicher hat man zugelegt, wobei die aktuellen 16 GB heute bereits die Untergrenze markieren. 32 GB hätten geholfen, die nächsten zwei Jahre halbwegs zeitgemäß zu bleiben, denn Bilder macht auch ein typischer Nutzer eines solchen Geräts gerne, genauso wie er Apps benutzt oder Kartenmaterial. Der Chip zeigt ein wenig mehr Leistung (aber noch nicht viel) und die Kamera deutlich mehr Pixel als der Vorgänger. Aber das allgemeine Niveau stieg hier im Vergleich zu stark an, als dass es mehr Punkte gäbe. Dafür gibt es jetzt Android Nougat und nicht mehr KitKat.

Wie im Einmachglas

Diese hellgraue Gummilippe verhindert den Kontakt zwischen Wasser und Akku. Und es funktioniert!

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.

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