Tipp: Android 5.0: Chrome-Register aus der App-Liste entfernen

Hartmut Schumacher 21. Juli 2015 0 Kommentar(e)

Sind Sie unzufrieden damit, dass Android 5.0 die offenen Register des Web-Browsers Chrome in der Liste der geöffneten Apps anzeigt? Da sind Sie nicht der Einzige. Glücklicherweise aber gibt es einen recht einfachen Trick, mit dem Sie das verhindern können.

 

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1) Neu – und besser?

Für die Android-Version 5.0 (Lollipop) hat Google die Liste der zuletzt gestarteten Apps einer Generalüberholung unterzogen. Nicht nur das Aussehen hat sich geändert, sondern auch die Funktionsweise: Befanden sich bislang tatsächlich nur die zuletzt verwendeten Apps in dieser Liste, so tauchen dort nun auch die Register (Tabs) auf, die im Web-Browser Chrome geöffnet sind.Das mag in manchen Situationen durchaus praktisch sein. Denn dadurch ist es möglich, direkt zu einem gewünschten Register zu wechseln, statt erst Chrome aufzurufen und dann noch das Register auswählen zu müssen. Auch das Schließen von einzelnen Registern ist direkt aus dieser Liste heraus möglich.
Die meisten Anwender jedoch fühlen sich von der neuen Darstellungsweise eher gestört – da die Liste nun länger und unübersichtlicher ist und das Auffinden der gewünschten Apps mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Tipps mittel Chrome 03

 

2) Die Rettung

Glücklicherweise aber gibt es Abhilfe. Folgendermaßen schalten Sie diese Integration der Chrome-Register in die App-Liste wieder aus: Rufen Sie in der Chrome-App den Menüpunkt „Einstellungen“ auf. Und schalten Sie im Dialogfenster „Einstellungen“ die Option „Tabs und Apps anzeigen“ aus.

Tipps mittel Chrome 04

 

3) Offene Register

Ab sofort ist Chrome in der Liste der zuletzt verwendeten Apps lediglich noch mit einem einzigen Eintrag vertreten. Und die Liste der geöffneten Register ist wie gewohnt nur direkt in Chrome verfügbar: Um sie aufzurufen, tippen Sie einfach rechts oben die Register- Schaltfläche an (die eine Zahl enthält, die die Anzahl der geöffneten Register signalisiert).

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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