WMA-Dateien abspielen

Hartmut Schumacher 30. April 2013 0 Kommentar(e)

Musikdateien liegen oft nicht im pflegeleichten MP3-Format vor, sondern im Microsoft-eigenen Format WMA. Leider können jedoch längst nicht alle Smartphones und Tablets WMA-Dateien abspielen. Aber – Sie ahnen es wahrscheinlich schon – natürlich gibt es eine Lösung für dieses Problem, beziehungsweise sogar mehrere Lösungen.

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1) Poweramp

Eines der wenigen Android-Programme, die imstande sind, WMA-Musikdateien abzuspielen, heißt Poweramp. – Mit dem Menüpunkt „Ordner/Bibliothek“ wählen Sie das gewünschte Musikstück aus. Sortiert sind die Stücke wahlweise nach den Alben, den Künstlern oder den Genres. Auch das Auswählen anhand der Ordnerstruktur auf der Speicherkarte ist möglich.

2) Album-Cover herunterladen

Gibt es für ein Musikstück, das Sie abspielen, auf Ihrem Smartphone kein Album-Cover? – Kein Grund zur Unzufriedenheit: Die App ist in der Lage, Album-Cover automatisch aus dem Internet herunterzuladen. Aktivieren Sie diese Funktion, indem Sie den Menüpunkt „Mehr – Einstellungen“ aufrufen, die Schaltfläche „Albumcover“ antippen und die Option „Albumcover herunterladen“ einschalten.

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3) WMA-Dateien umwandeln

Meist jedoch ist es am sinnvollsten, die WMADateien in das MP3-Format umzuwandeln, um sie dann einfach mit Ihrem bisherigen Lieblingsmusikabspieler wiederzugeben. Erledigen können Sie das Umwandeln beispielsweise mit der kostenlosen PC-Software „Fre:ac“. Sie finden diese auf folgender Web-Site: www.freac.org/de

4) Keine Installation nötig

Es ist erfreulicherweise nicht nötig, Fre:ac auf Ihrem PC zu installieren. Entpacken Sie stattdessen einfach die heruntergeladene Zip-Datei, und starten Sie das Programm direkt in seinem Ordner. Wenn Sie die Software oft verwenden möchten, ist es natürlich sinnvoll, eine Verknüpfung auf dem Desktop oder im Startmenü anzulegen.

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5) WMA-Dateien auswählen

Mit der Befehlskette „Datei > Hinzufügen > Audiodatei(en)“ wählen Sie die WMA-Musikdateien aus, die Sie umwandeln möchten. Der Menüpunkt „Codieren > Codierung starten“ – Überraschung! – startet das Umwandeln. Mit der Schaltfläche „Suchen“ in der Zeile „Verzeichnis“ können Sie zuvor festlegen, in welchem Ordner die umgewandelten MP3-Dateien landen sollen.

6) Zusatzinfos bearbeiten

Nicht immer stimmen die Zusatzinformationen, die in Musikdateien eingebettet sind. Aber glücklicherweise haben Sie in dem Programm Fre:ac die Möglichkeit, diese Informationen zu bearbeiten: Tragen Sie (vor dem Umwandeln) die korrekten Informationen einfach in die Felder „Künstler“, „Titel“, „Album“, „Track“, „Jahr“ und „Genre“ ein.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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