Die besten Dating Apps – Topliste

lukas 8. März 2015 0 Kommentar(e)

Zu jedem Topf gibt es einen Deckel, wird gesagt. Wohlan, liebe Mittöpfinnen und Mittöpfe: Hier stellen wir Ihnen einige Apps zur Deckelsuche vor – auch Dating-Apps genannt. Wäre doch gelacht, wenn sich so nicht das passende Gegenstück finden ließe.

dating

 

 

Tinder

Die App Tinder erfreut sich seit sehr geraumer Zeit einem sehr großen Zulauf. Immer mehr Menschen knüpfen hierüber Kontakte. Was sich daraus entwickelt, ergibt sich im Verlauf der nachfolgenden Chats. Dabei ist das Handling ausgesprochen einfach.

Wisch und weg?

Ganz nach dem bekannten Prinzip eines Küchenkrepp-Herstellers lässt sich mit einer einfachen Wischgeste die Spreu vom Weizen trennen. Eine Wischgeste nach links lehnt die angezeigte Person ab, wischen Sie nach rechts, geben Sie ein klares „Like“.

Wenn nun die fragliche Person ebenfalls positiv auf Sie reagiert, steht einem gemeinsamen Plausch nicht mehr viel im Wege. Nun kann der Chat beginnen und Sie können gegenseitig austesten, ob sich der erste Eindruck bestätigt. Was danach passiert, liegt nicht mehr im Kontrollbereich dieser App.

Damit es nicht bei rein virtuellen Kontakten bleibt, kramt die App nur Kontakte in unmittelbarer Umgebung heraus. Bei mehr als 10 Millionen heruntergeladenen Kopien ist die Trefferquote damit eigentlich recht hoch – zumindest in urbanen Gebieten. Wenn Sie noch in den Gegenden wohnen, in denen nach wie vor die Abschaffung der Hexenverbrennung leidenschaftlich diskutiert wird, dürfte es mitunter ein wenig schwieriger werden.
Tinder überzeugt mit einem bemerkenswert einfachen Prinzip, das wirklich schnell ermöglichen kann, die gewünschten Kontakte zu knüpfen. Das sehr intuitive Prinzip vereinfacht die Vorauswahl der vorhandenen Kandidaten erheblich.

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Chat, Flirt & Dating Jaumo

Das bemerkenswerte Independent-Projekt Jaumo macht in jeder Beziehung eine ausgesprochen gute Figur. Die Präsentation des Produktes überzeugt ebenso wie die technische Umsetzung. Dementsprechend beliebt ist die App bei den Nutzern – aktuell zählt das Netzwerk weit über 10.000 neue Anmeldungen täglich.

Jaumo ist komplett kostenlos. Die Entwickler legen sehr viel Wert darauf, dass die Suche ohne großen Aufwand beginnen kann. Eine kurze Anmeldung und schon kann es losgehen. Ohne langes Ausfüllen von Fragebögen und ähnlichen Scherzen.

Suchen und Finden

Mehr als zwei Millionen Downloads wurden bisher gezählt. Das hört sich nach deutlich weniger an als bei Tinder. Das Bild relativiert sich, wenn wir in Betracht ziehen, dass Tinder eine internationale App ist, während sich Jaumo hauptsächlich auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.

Ziehen wir die Benutzer-Feedbacks, die Bewertungen im Playstore und auch unseren subjektiven Eindruck zurate, stellen wir fest, dass diese ohne jede Frage zu den führenden Angeboten in der Kategorie Flirt & Dating zählt. Die App behauptet sich seit 2011 auf dem deutschen Markt und misst sich mit vielen, zum Teil überteuerten Konkurrenzprodukten. Jaumo ist dagegen kostenlos und die Entwickler legen großen Wert auf den Schutz der persönlichen Daten der User. Also ran an die Singles!

Jaumo ist eine App, die auf der ganzen Linie überzeugt und die sich hinter den großen Konkurrenten nicht zu verstecken braucht. Im Gegenteil: Bei dem Zulauf ist auch Jaumo eines der ganz ernst zu nehmenden Angebote.

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POF Kostenlose Datingseite

„Plenty Of Fish“ bedeutet das Kürzel POF. Wir wissen nicht, worauf diese etwas kuriose Namensgebung hindeutet. Solange es keine Anspielung auf die Körperhygiene der Nutzer ist, soll es uns recht sein.
Lassen wir aber mal die Lästereien und nehmen wir die App genauer ins Visier.

Design & Geschwindigkeit

Der Anbieter selbst lässt verlauten, dass seine Nutzer Woche für Woche nicht weniger als 200 Millionen Nachrichten austauschen. Bei 80 Millionen angemeldeten Nutzern ist das natürlich eine ganze Menge. Auch die Verbreitung der App ist sehr hoch.

Vorteilhaft ist ferner, dass POF kostenlos ist und dass jeder nach der Installation und einer erfreulich kurzen Anmeldung anfangen kann zu flirten, bis das Display qualmt.

Überhaupt weiß POF auf der ganzen Linie zu überzeugen. Es handelt sich zwar um die Android-Portierung des gleichnamigen Web-Portals, aber die Umsetzung ist gelungen, was sich auch in der hohen Beliebtheit widerspiegelt.
Schön gelöst ist auch die Option, lokale Nutzer zu kontaktieren, indem einfach nach Abfrage des persönlichen Standortes nur die Nutzer angezeigt werden, die sich gerade in der Nähe befinden und online sind. So kann dem virtuellen Kontakt rasch ein reales Treffen im nächstgelegenen Café folgen.

POF mag zwar im ersten Augenblick ein wenig unspektakulär wirken, aber wer die App in Betrieb nimmt, wird rasch feststellen, dass in der Community die Post abgeht. Ein Probelauf schadet hier sicher nicht.

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Zoosk – Top-Dating-App

Zoosk ist ein weiterer Kandidat der Rubrik „Kostenlos testen, teuer flirten“. Leider ließ sich nicht mit vertretbarem Aufwand feststellen, was die Premium-Mitgliedschaftt kosten soll. Diese eher schwache Preistransparenz ist ein Phänomen, das bei vielen Dating-Portalen und Apps zu beobachten ist. Erst wenn die ersten Anbahnungen gelaufen sind und die beiden Flirtenden einander näherkommen möchten, kommt die Stunde der Wahrheit: Entweder zahlen oder der Traumpartner oder die Traumpartnerin löst sich mit einem lauten Knall in ein rosarotes Wölkchen auf. Obgleich wir mit solchen Geschäftspraktiken eher hadern, scheint sich die Community sehr an diesem Angebot zu erfreuen. Warum auch nicht, immerhin bietet diese App eine Vielzahl an Flirt- und Kennenlern-Funktionen. Gegen den kostenlosen Testlauf spricht nichts. Wer sich aber auf heiße Flirts einlassen möchte, sollte zunächst die Preise ausfindig machen, um hinterher die kalte Dusche zu vermeiden.

Ein Angebot wie viele andere, nicht besonders herausragend, aber auch nicht besonders schlecht. Negativ wirkt sich für uns die mangelnde Preistransparenz aus.

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KWICK! – Neue Leute treffen

Neue Leute treffen. Mehr bietet die App Kwick erst einmal gar nicht an. Und das dann auch noch kostenlos. An dieser Stelle können wir uns also nicht beschweren. Gleichwohl ist Kwick auch trefflich dazu geeignet, einen heißen Flirt zu starten. Grundsätzlich kommt dafür jedes soziale Netzwerk in Frage.

Netzwerk mit Flirt-Faktor

Genau hier sind wir bei dem wesentlichen Punkt angelangt. Kwick nimmt nicht für sich in Anspruch, eine reine Flirt-App zu sein. Sie können also auch weiterhin Kwick nutzen, nachdem Sie fündig geworden sind – etwa um den gemeinsamen Freundeskreis zu erweitern.

Die eher allgemeinen Zwecken zugedachten Funktionen, wie die lokale Suche und die Umkreissuche sind sicherlich hilfreich, um ein paar nette Leute aus der Umgebung kennenzulernen, offenbaren aber ihren besonderen Zweck, wenn es ans Flirten geht.

Kwick ist vielseitig und dennoch kostenlos. Jedem Mitglied steht ein Profil nebst Galerie, Blog und Gästebuch zur Verfügung, in dem er sich umfassend den anderen präsentieren und Feedbacks entgegen nehmen kann. Wir würden der App aber noch eine wesentlich höhere Verbreitung wünschen. Verdient hätte sie es sich. Zumindest weiß eine Vielzahl der Android-Nutzer diesem kleinen und vielseitigen Tool einiges abzugewinnen. Kwick ist einfach, vielseitig, kostenlos, cool und nicht nur für Dating geeignet. Tolle Alternative, die durchaus einen Versuch verdient hat.

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Shop a man – flirten, chatten

Die SHOPAMAN-App setzt ganz auf Emanzipation beim Online-Dating. Das Konzept ist dabei so simpel wie online Shopping: Erst wenn Frau sich ihren Traummann in den Warenkorb gelegt hat, darf er sie mit seinen kreativen Nachrichten überzeugen.

Vorteil für Frauen:

Männer erhalten eine Kontakterlaubnis indem Frauen sie in ihren Einkaufswagen legen. Dadurch kommen uninteressante Kontaktanfragen erst gar nicht zustande.

Vorteil für Männer:

Sie wissen von Anfang an, welche Frauen sich für sie interessieren und können dann gezielt Nachrichten schreiben. Das spart Zeit und gibt Männern die Möglichkeit, sich auf die richtigen Frauen zu konzentrieren.

Besonders gut hat uns die intuitive und einfache “SHOP OR NOT“-Funktion gefallen: Mit einfachem Wisch nach rechts bekunden Sie ihr Interesse an einem Single, mit einem Wisch nach links gelangen Sie zum nächsten. Über die Chat-Funktion kann dann alles Weitere angebahnt werden. Insgesamt bringt das Konzept von SHOPAMAN viel neuen Schwung in die Dating-Branche und ist für jeden Single empfehlenswert.

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Friendscout 24 – Flirt & Dating

Wer sich hier registriert, ist bereit. Bereit für etwas Neues oder jemand Neuen. Oder zumindest entschlossen, nicht mehr länger alleine zu sein. Mit der Anmeldung macht man unmissverständlich klar, dass man jemanden kennenlernen möchte. Die Auswahl an Singles ist groß – über eine Million flirtwillige Mitglieder zählt die Plattform laut Anbieter. Nachdem Sie die Gratis-App geladen haben, legen Sie ein Profil an und machen Angaben zu Geschlecht und Alter. Dann laden Sie Bilder von sich hoch – das ist zwar kein Muss, erhöht Ihre Chancen im Dating-Pool jedoch beträchtlich, schließlich verabredet sich niemand gerne mit einem Symbolbild. Nun steht der Partnersuche nichts mehr im Wege – in einem Bereich namens „Date-Roulette“ werden Ihnen Fotos von anderen Singles präsentiert, mit einem Tipp auf einen Button können Sie Interesse bekunden. Ihr Gegenüber wird von diesem Schritt verständigt. Alles weitere bahnen Sie über Privatnachrichten an.

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Single.de Flirt, Dating & Chat

„Wer sich auf die Suche nach Dating-Apps begibt, wird sehr schnell auf alte Bekannte stoßen: Nämlich jene Angebote, die wir schon seit Jahren aus dem Internet kennen.

Das ist zunächst ja nichts Verwerfliches, doch kranken diese Angebote meist daran, dass sie noch nicht einmal im Ansatz die Möglichkeiten der neuen mobilen Endgeräte nutzen, sondern lediglich eine portierte Variante für Smartphones und Tablets ihrer Online-Portale feilbieten. Wie auch im Online-Bereich gilt auch für die Android-Variante, dass Sie die App zwar kostenfrei herunterladen und starten können, aber wenn Sie auch den Nutzwert haben möchten, müssen Sie berappen. Und das nicht zu knapp.

Teurer Durchschnitt

Die App ist nicht explizit schlecht, doch sie unterscheidet sich kaum von den Kandidaten vieler Mitbewerber. Es ist also schon einmal unmöglich, ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten. Zudem gibt es, wie sich bereits in diesem Test gezeigt hat, einige sehr schöne Alternativen, die autark für die mobilen Plattformen entwickelt wurden und sich auch den neuen Möglichkeiten umfassender zuwenden. Da wirkt dieses Helferlein im direkten Vergleich eher wie ein Dinosaurier aus grauer Vorzeit. Die durchschnittliche Nutzerbewertung im Playstore von 3,5 macht deutlich, dass dies auch vom Nutzer nicht sonderlich goutiert wird. Auch die bisherigen Download-Zahlen sind eher spärlich.
Fazit: Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht.

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Partnersuche mit Speedflirt

Speedflirt verspricht, den Traumpartner mittels GPS zu finden. Der Trick ist der, dass die App Alarm schlägt, wenn sich ein anderer Nutzer in Ihrer Nähe befindet.

Flirten für Glücksspieler

So hübsch diese Idee auch anmuten mag, so sinnlos erscheint der Einsatz dieser App. Bei gerade mal maximal 500.000 Installationen für diese international angebotene App grenzt es bereits an einen Lottogewinn, wenn ein Nutzer in Ihren Radar gerät. Ein wahres Wunder wäre es (zumindest statistisch gesehen), wenn da genau der gewünschte Traumpartner ist. Insofern kann nur vor allzu hohen Erwartungen gewarnt werden.

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Lovoo – alles ist möglich

Einer richtig hohen Verbreitung erfreut sich die App Lovoo, die vor allem im deutschsprachigen Raum zum Einsatz kommt. Nehmen wir die Benutzer-Feedbacks als Grundlage, erfreut sich dieses Angebot einer gewissen Beliebtheit.

Kostenlos nur anfangs

Die App kann kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Allerdings sollten die Erwartungen ziemlich niedrig sein, denn bei Lovoo handelt es sich um einen weiteres sogenanntes Feemium-Angebot, also in der Grundversion kostenlos, aber wenn die App wirklich Sinn machen sollte, dann ist ein tiefer Griff in die Tasche erforderlich. Wie tief erfährt der Anwender leider erst über Umwege.

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Lukas Wenzel   Projektleitung Print

Lukas ist seit 2009 im CDA-Verlag tätig. Er ist als Projektleiter für die Koordination der Redaktion und der Grafikabteilung zuständig.

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