Spotify: Daten der Free-Nutzer werden verkauft

27. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Spotify will an die Börse – und wählt dafür kontrovers diskutierte Schritte: Die Daten aller Nutzer, die für den Dienst nicht zahlen, werden verkauft. Werbetreibende sollen ihre Spots damit besser auf den Hörer abstimmen können. 

Auch interessant: Facebooks 360°-Kamera darf sich jetzt jeder selbst bauen

Spotify_Logo_CMYK_Black

Rund 70 Millionen Menschen nutzen Spotify mittlerweile kostenlos. Klar, dass sich das nicht unbedingt positiv auf den Umsatz auswirkt. Was also machen? Bei Spotify entscheidet man sich dazu, die Daten eben dieser Gratis-Nutzer zu verkaufen. „Programmatic Buying“ heißt das Programm, das extra für diesen Zweck ins Leben gerufen wurde. Werbetreibende bekommen damit verschiedene Infos über die Nutzer, von Geschlecht über Alter, Standort und Sprache bis hin zu Musikgeschmack und Hörverhalten.

Damit soll Werbung in Zukunft personalisierter geschaltet werden. Wer joggt, soll Einspieler für Sportartikel bekommen, wer beim Kochen Musik hört, vielleicht Spots für neue Messer, Rezeptseiten etc. Damit war ohnehin zu rechnen, demnächst soll es aber tatsächlich soweit sein. 2017 will man dann an die Börse. Wer seine Daten nicht verteilt wissen will, kann übrigens einfach ein Abo abschließen.

Quelle: Übergizmo

 

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_OJ_neu

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

Facebook Profil Google+ Profil