WhatsApp, Skype und Co.: EU will Messenger stärker regulieren

16. August 2016 0 Kommentar(e)

WhatsApp, Skype und Co. sollen k√ľnftig strenger kontrolliert werden. Das w√ľnscht sich zumindest die EU, ein neuer Regelkatalog soll im September verabschiedet werden. W√§hrend sich hiesige Anbieter √ľber den Schritt freuen d√ľrften, sind Microsoft und Facebook, die Unternehmen hinter den Diensten, naturgem√§√ü weniger erfreut.

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Whatsapp

Die „Financial Times“ berichtete √ľber die Pl√§ne und berief sich dabei auf interne Dokumente. Eine offizielle Stellungnahme der EU gibt es nicht, der Schritt w√ľrde aber nicht weiter verwundern. Zahlreiche europ√§ische Netzbetreiber beschweren sich schon seit Jahren √ľber die aus ihrer Sicht unfaire Regelung. Der Hintergrund: Netzbetreiber werden¬†in der EU deutlich strenger kontrolliert, die Regeln f√ľr Dienste aus dem Ausland sind indes weniger streng verfasst. Soll hei√üen: √úberwachungsschnittstellen oder Regeln der Vertraulichkeit sind unterschiedlich definiert.

Mit der Neuregelung sollen diese Unterschiede der Vergangenheit angeh√∂ren – was den US-Diensten wiederum weniger gef√§llt. Ihr Argument: Vor allem Netzbetreiber w√ľrden von Diensten wie WhatsApp, Skype und Co. profitieren, immerhin sei das ein Grund, in einen Tarif mit mobilem Datenvolumen zu investieren. Bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung im September dann letztendlich ausf√§llt.

Quelle: Financial Times

 

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f√ľr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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