Spotify beherrscht den Musik-Streaming-Markt

Hartmut Schumacher 3. April 2016 0 Kommentar(e)

Das gestreamte Abspielen von Musik wird immer beliebter. Am erfolgreichsten bei den Hörern ist der Anbieter Spotify. Und wer kommt auf den zweiten Platz?

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Die erfolgreichsten Anbieter von Musik-Streaming heißen Spotify und Apple Music. (Grafik: Statista)

Die erfolgreichsten Anbieter von Musik-Streaming heißen Spotify und Apple Music. (Grafik: Statista)

Musik-Streaming hat sich fest bei den Benutzern etabliert und den Markt revolutioniert. Im Jahr 2015 hörten 37 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren Musik über Streaming-Dienste. Das entspricht etwa 20 Millionen Menschen. Damit haben sich die Nutzerzahlen innerhalb von lediglich zwei Jahren mehr als verdreifacht. (Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.)

Der Platzhirsch ist dabei eindeutig Spotify: Dieses Unternehmen kann inzwischen über 30 Millionen zahlende Kunden aufweisen. Auf den zweiten Platz der Rangliste kommt Apple Music mit immerhin noch 11 Millionen zahlenden Kunden.

Mit bescheideneren Zahlen begnügen müssen sich Pandora (3,9 Millionen), Rhapsody (3,5 Millionen), Tidal (3 Millionen) und Deezer (3 Millionen).

Musik-Streaming ist Teil des Alltags

Beliebt ist Musik-Streaming vor allem bei jüngeren Internet-Nutzern: Von den 14- bis 29-Jährigen hören 53 Prozent auf diese Art Musik. In der Altersgruppe von 30 bis 49 Jahren verwenden 39 Prozent Musik-Streaming. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 28 Prozent, bei den über 64-Jährigen immerhin noch 15 Prozent.

Dabei ist Musik-Streaming nicht etwa lediglich ein gelegentliches Vergnügen: 83 Prozent benutzen Streaming „regelmäßig“, 50 Prozent sogar täglich. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind 60 Prozent tägliche Streaming-Nutzer.

Immer noch beliebt: CDs und Schallplatten

Trotz dieser Zahlen ist die gute alte CD noch lange kein unbeliebtes Relikt: Laut dem Bundesverband Musikindustrie sind CDs, Vinyl-Schallplatten und andere physische Datenträger immer noch für 69,1 Prozent des Gesamtumsatzes der deutschen Musikindustrie verantwortlich. Digitale Formate wie Streaming und Downloads kommen auf 30,9 Prozent.

Spotify beherrscht Streaming

Den größten Teil ihres Umsatzes erzielt die Musikindustrie immer noch mit physischen Tonträgern wie CDs und Vinyl-Schallplatten. (Grafik: Statista)

Quellen: Statista, Bitkom, Statista

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.