Studie: So fotografiert Österreich

9. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Wie fotografieren die Österreicher? Eine neue Studie ist dieser Frage auf den Grund gegangen – mit überraschenden Ergebnissen. So sind beispielsweise Selfies gar nicht mehr so cool wie noch vor einiger Zeit.

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Für die repräsentative Umfrage wurden 512 Personen zwischen 14 und 69 Jahren zu ihren Fotogewohnheiten befragt. Wie viele Fotos werden im Schnitt pro Woche geschossen? Wo darf die Kamera auf keinem Fall fehlen? Und löst das Smartphone langsam die Digicam ab? Die Antworten sind durchaus interessant: Durchschnittlich schießen Herr und Frau Österreicher fünf Fotos in der Woche, je jünger die Hobbyfotografen sind, desto häufiger knipsen sie allerdings. Im Alter von 14 bis 19 werden so ca. 14 Fotos pro Woche geschossen, rund 88 Prozent davon mit dem Smartphone – ein Wert, der allen Altersgruppen gemein ist.

Jeder zehnte Befragte nutzt ein Tablet zum Fotografieren, analoge Kameras und Sofortbildkameras kommen indes so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz. Richtig motiviert werden die Österreicher allerdings, wenn es in den Urlaub geht: Dann schießen sie bis zu 15 Fotos – pro Tag. Dabei sind allerdings Parallelen zu erkennen: Wer zuhause gerne knipst, hat die Kamera auch in der Ferienzeit ständig im Anschlag. Und: Auch im Urlaub werden die meisten Aufnahmen mit dem Handy gemacht, rund 73 Prozent, gefolgt von der Kompaktkamera und der Spiegelreflexkamera.

Und was wird fotografiert? 22,9 Prozent der Befragten sehen sich als Familienfotograf, 43 % sehen sich als Gelegenheitsfotograf, 30 Prozent als Reisefotografen und 26 Prozent sehen sich als smarte Fotografen, knipsen also gerne mit dem Mobiltelefon. Genauso durchgemischt sieht es bei den Motiven aus: Vor die Linse darf alles, von Landschaften, Sehenwürdigkeiten und der Familie bis hin zu Meer, Strand und anderen Impressionen der Reise. Interessant in diesem Zusammenhang: Nur ein Prozent aller Aufnahmen sind Selfies, beliebt dürften die Selbstporträts nur bei der jüngeren Generation sein: 37,3 Prozent der Befragten zwischen 14 und 19 Jahren nennen Selfies als liebstes Fotomotiv.

Die Fotos werden dann verschickt (46,5 Prozent), auf Facebook und Co. gepostet (24 %) oder in Fotobüchern verarbeitet (32,1 %).

Quelle: Hartlauer

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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