7 Tipps, um der drohenden Smartphone-Sucht zu begegnen

Michael Derbort 9. August 2016 0 Kommentar(e)

Machen wir uns nichts vor: Ohne Smartphones sind wir inzwischen ziemlich hilflos – oder wir glauben das zumindest, denn einer RealitätsprĂĽfung hält dergleichen niemals stand. Um dieser Sucht zu begegnen (Psychologen haben inzwischen das KĂĽrzel FOMO fĂĽr Fear Of Missing Out ersonnen), bieten sich einige ziemlich einfache Tricks an.

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Wir hängen zu viel mit dem Smartphone ab. Unsere 7 Tipps helfen der Sucht vorzubeugen. (Foto: Shutterstock[lightwavemedia])

1. Push-Benachrichtigungen reduzieren

Das Smartphone meldet sich ja zu jedem Anlass mit einer Push-Benachrichtigung. Sofort lassen wir alles stehen und liegen, um nachzuschauen, was es jetzt schon wieder Wichtiges gibt. Oft genug ist die neue Meldung gar nicht wichtig, die Sache ist völlig unproduktiv und dadurch vermeidbar, indem wir einfach die Anzahl durch die jeweiligen Programmeinstellungen reduzieren.

2. Smartphone-Nutzung reduzieren

Nichts auf der Welt ist so wichtig, dass es nicht etwa bis nach den Essen oder bis nach einem Treffen warten kann. Es ist also kein Fehler, zu solchen Anlässen das Telefon einfach mal zeitweise in der Schublade oder (jetzt kommt ein Sakrileg) gar zu Hause zu lassen. Die Welt dreht sich auch ohne diese Dinger weiter.

3. Unnötige Apps entfernen

Und noch eine Zumutung: Social Media Apps, wie Facebook oder Twitter sind genau genommen absolut unnötig. Diese Netzwerke lassen sich ohnehin effektiver auf dem PC nutzen und lenken ansonsten nur von wesentlichen Dingen ab. Also runter mit dem Kram!

4. Nachts ausschalten

Die Nacht ist zum Schlafen da. Es hilft niemanden, wenn wir uns wegen jeder neuen Pokémon-Fundsache wecken lassen. In der Folge sind wir dann auch am kommenden Morgen schlecht ausgeschlafen. Einfach mal ausprobieren und das Handy nachts ausschalten. Da passiert nichts Wesentliches und etwas erholsamer Schlaf wirkt mitunter Wunder.

5. Apps als Hilfestellung

Es existieren im Play Store unzählige Apps, die dabei helfen, die regelmäßige Smartphone-Nutzung zu limitieren. Es ist sicherlich keine Schande, auch einmal darauf zuzugreifen. Für Eltern ist dies auch eine große Hilfe, um Kinder vor übermäßiger Smartphone-Nutzung zu bewahren.

6. ZurĂĽck zu altmodischen Wegen

Das Smartphone wird sehr gerne als Uhr verwendet. Grundsätzlich ist das sehr praktisch, aber just in dem Augenblick, in dem wir die Uhrzeit ablesen, stolpern wir auch wieder über neue Nachrichten, die uns erneut wieder ablenken. Hinzu kommt, dass ein solches Verhalten kaum dazu beiträgt, das Handy auch mal längere Zeit ungenutzt liegen zu lassen. Was ist nur aus der guten alten Wanduhr geworden?

7. RĂĽckschritt als Fortschritt

Sie werden gerne so despektierlich als „Dumbphones“ (also etwa „dumme Telefone“) bezeichnet: Die guten alten Handys, mit denen wir kaum mehr machen konnten, als Telefonieren, SMS versenden und „Snake“ spielen. Als Zweitgerät kann sich ein solches Telefon durchaus lohnen. Wir sind dann immer noch Telefonisch und per SMS erreichbar, der Social-Media-Overkill entfällt und zu dezidiert festgelegten Zeiten kann das Smartphone ja trotzdem zum Einsatz kommen.

Quelle: Times of India

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