Im Test: HTC Vive: Der nächste Schritt?

24. Juni 2015 0 Kommentar(e)
Im Test: HTC Vive: Der nächste Schritt? Androidmag.de 5 5 Sterne

Das M9 war klar das Highlight von HTC im Rahmen des Mobile World Congress wurde das Flaggschiff der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Daneben hatte der taiwanische ­Hersteller aber noch ein weiteres Stück Technik im Köfferchen, das ebenfalls für Begeisterungsstürme in der Technikwelt gesorgt hat. Mit der „Vive“ steigt HTC in Kooperation mit Valve, bekannt für die PC-Games-Plattform Steam, in den Markt der Virtual Reality-Brillen ein.

Die Brille ist in Kooperation mit dem Spielehersteller Valve entstanden. Sie kursiert auch unter dem alternativen Namen „Steam VR“.

Die Brille ist in Kooperation mit dem Spielehersteller Valve entstanden. Sie kursiert auch unter dem alternativen Namen „Steam VR“.

Das erste Modell, auf dem MWC noch als eine Art Prototyp gezeigt, begeisterte auf jeden Fall die geladenen Vertreter der Presse. 70 Sensoren hat HTC verbaut, wer die Brille trägt, soll komplett in die virtuelle Realität eintauchen können – ohne Kopfschmerzen zu bekommen, wie bei bereits vorgestellten Konkurrenzmodellen immer wieder berichtet wird. Damit das eben nicht der Fall ist, wurde ein Display mit einer Auflösung von 1200 x 1080 Pixeln verbaut, die Bildwiederholrate liegt bei 90 Bildern pro Sekunde. Ein Lasermodul dient zur Positionsbestimmung im Raum, der Träger der Vive wird sich also auch durch das Zimmer bewegen können. Die restliche Steuerung findet ĂĽber zwei spezielle Controller – einer fĂĽr jede Hand – statt, die sich kabellos mit der Brille verbinden.

Schön ist die HTC Vive auf keinen Fall, die VR-Brille ist aber überraschend angenehm zu tragen und sitzt fest am Kopf. Das ist wichtig, immerhin soll sich der Träger auch mit der Brille frei bewegen können.

Schön ist die HTC Vive auf keinen Fall, die VR-Brille ist aber überraschend angenehm zu tragen und sitzt fest am Kopf. Das ist wichtig, immerhin soll sich der Träger auch mit der Brille frei bewegen können.

Zwei Controller sollen vielfältige Einsatzgebiete ermöglichen, vor allem für Spiele dürfte die Vive interessant werden.

Zwei Controller sollen vielfältige Einsatzgebiete ermöglichen, vor allem für Spiele dürfte die Vive interessant werden.

Gegen Ende des Jahres soll die HTC Vive im Handel aufschlagen, ein Preis wurde bislang noch nicht kommuniziert – aufgrund der starken Hardware kann man aber von einigen hundert Euro fĂĽr die Virtual Reality-Brille ausgehen.

Preis: kA.
Features: 70 Sensoren, kabellose Controller, Kooperationen mit Valve, HBO und Google
Erscheinungsdatum: voraussichtlich Ende 2015
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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂĽr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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