Google kauft Instant Messenger Dienst „emu“

Redaktion 7. August 2014 0 Kommentar(e)

Erneut schlägt Google  zu und verleibt sich den Messenger „emu“ ein. Das Besondere an dem Dienst: Der Service ist sehr intelligent und kann unterschiedliche Aufgaben, wie beispielsweise das Anlegen einer Erinnerung, gleich in der App erledigen.

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Google Logo 2010

Der Messenger „emu“ ist nicht nur als reiner Nachrichten-Dienst zu sehen, sondern auch als eine abgespeckte Version von Siri, die versucht das Leben einfacher zu machen. Dazu stellt die App zwar den Nachrichtenaustausch in den Vordergrund, allerdings werden alle gesendeten und empfangenen Nachrichten analysiert, um so ein Siri-ähnliches Verhalten zu ermöglichen.

Solltest du also von deiner Frau oder Freundin die Nachricht erhalten „Treffen wir uns um 18:00 Uhr im Restaurant?“ dann zeigt dir emu kurzerhand all deine Termine rund um die Uhrzeit an. So musst du nicht zuerst die App schließen, den Kalender öffnen, nachsehen und anschließend wieder zurückwechseln. Natürlich legt der Assistent sofort einen Termin zu dieser Uhrzeit und gegebenenfalls sogar eine Erinnerung zum Reservieren von Tischen an.

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Emu verschwindet

Obwohl es „emu“ erst vor kurzem aus der Beta-Phase geschafft hat und bis dato nur für iOS verfügbar war, scheint das System schon so weit ausgereift zu sein, dass Google es unbedingt haben will. Welcher Geldbetrag hier geflossen ist, wissen wir leider nicht. Es scheint aber so, als würde der Dienst in der jetzigen Form komplett von der Bildfläche verschwinden, denn auf der Homepage des Nachrichtenservices wird ausgewiesen, dass die App noch bis 25. August funktionieren wird und ab dann keine Nachrichten mehr verschickt werden können.

Google Now wird noch schlauer

Da wir nun jetzt wissen, was emu genau macht, können wir uns auch das mögliche Einsatzgebiet bei Google vorstellen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Google Now um den Nachrichten-Crawler erweitert und soll so noch schlauer werden bzw. uns noch besser unterstützen. Deine SMS, die ja auch bereits in Hangouts integriert werden können, würden also auch schon bald von Google untersucht werden. Langsam aber sicher bekommt Big G all unsere Daten in die Hand…

Quelle: Emu (via: AndroidandMe)

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